Kunst aus Buchstaben mit Wordle

30 06 2008

art2r2a.jpg

Moderne Kunst mal anders und völlig kostenlos?

Wordle ist genau dafür geschaffen, sich seine eigene Kunst mit ein paar Mausklicks zu erstellen.

Dabei schreibt man einfach selbst ein paar Worte in das vorgegebene Textfeld oder kopiert sie von irgendwo her dort hinein. Dabei kann es sich z.B. um den Inhalt einer email oder um den gerade abgetippten Text an die Oma handeln.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die RSS oder Atom Feeds einer beliebigen Internetseite zu kopieren und in die entsprechende Zeile einzufügen.

Je nach dem wozu man sich nun entschieden hat, erzeugt Wordle nun ein Java basiertes Bild aus zufällig angeordneten Wörtern. Sollte einem die entstandene Wörterkunst nicht zusagen, kann man noch etwas Feintuning betreiben und sich sein Kunstwerk so zurechtbiegen bis es passt.

Ist der persönliche Geschmack getroffen, speichert man sein Werk entweder in der Galerie ab oder druckt es direkt aus. Letzteres garantiert natürlich, daß nur der ‚Künstler‘ selbst das gerade erstellte Werk besitzt. Ein Unikat sozusagen.

Es ist allerdings nicht möglich, das erzeugte Kunstwerk als JPG oder andere Bildformate abzuspeichern. Dennoch gibt es einen Trick, mit dem man sein Bild später anderweitig verwenden kann. Falls man sich für das Drucken entschieden hat, speichert man das Bild in den Druckoptionen einfach als PDF und bearbeitet es dann nach Belieben weiter.

Einzige Vorraussetzung für den künstlerischen Buchstabensalat ist eine aktuelle Java Version auf seinem System.

Y

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Firefox 3 Farbmanagement optimieren

22 06 2008

blume.jpg

Eine der vielen Verbesserungen in Firefox 3 ist die Steuerung des Farbmanagements. Damit lassen sich auf Internetseiten integrierte Bilder lebhafter darstellen als dies von Hause aus von Firefox eingestellt ist.

Wer dies ändern möchte tippt einfach in der Adresszeile des Firefox 3 Browsers die folgende Zeile ein:

about:config

Der darauf erscheinende Warnhinweis kann getrost mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“, oder für die englische Version „I’ll be careful, I promise!“, abgenickt werden. Trotzdem sollte man sich diesen Warnhinweis eventuell doch einmal durchlesen. Dies gilt insbesondere für die Grobmotoriker unter uns.

In die Zeile FILTER gibt man nun folgendes ein:

gfx.color_management.enabled

Sieht man nun die Zeile gfx.color_management.enabled vor sich, genügt ein Doppelklick auf diese zeile um den voreingestellten Wert von FALSE auf TRUE zu setzen. Das ist genau das was wir erreichen wollen um die dargestellten Farben im Browser brillianter erscheinen zu lassen.

Ist dies erfolgt, einfach den Firefox neu starten und das Ergebnis genießen.

Zu erwähnen wäre noch, daß diese Vorgehensweise sowohl auf dem Mac als auch auf dem PC gleichermaßen funktioniert.

Y





Top 5 Screensaver

23 03 2008

Jeder von uns kennt sie und jeder hat sie im Laufe seiner Computerbeschäftigung schon benutzt oder zumindest probiert. Sei es nun zu sinnvollen Zwecken oder einfach nur der Neugierde wegen.

Wollte man damals mit Zuhilfenahme von Bildschirmschonern ein ‚Einbrennen‘ von immer gleichen Bildschirminformationen in den Bildschirm verhindern, sind sie heutzutage, im Zeitalter der Flachbildschirme, mehr Zierde als wirklich von großem Nutzen.

Trotzdem hält die Entwicklung von Bildschirmschonern, nicht zuletzt wegen der grafischen Möglichkeiten heutiger Computer, weiterhin an.

Da die Geschmäcker bekanntlich sehr verschieden sind und sich auch ab und an mal ändern können, ist die kleine zusammengestellte Liste nicht wirklich aussagekräftig und spiegelt eher meinen momentanen Geschmack, was Screensaver angeht, wieder.

1131676914615s1.jpgMein momentan genutzter Screensaver heißt „LotsaWater“. Er zeigt realistische Wassereffekte von auf einer Wasseroberfläche auftreffende Regentropfen. Etwas Feintuning wie z.B. die Wassertiefe oder die Stärke des Regenfalls kann man auch noch betreiben. Laut meinen letzten Informationen ist „LotsaWater“ momentan nur für den Mac erhältlich. Dafür aber Freeware und Open Source. Ein kleiner Tip am Rande für Perfektionisten. Wer zusammen mit LotsaWater den Bilschirmhintergrund „Stones“ aus den von Mac OS mitgelieferten Hintergründen verwendet, erzeugt eine nahezu realistische Umgebung.

http://wakaba.c3.cx/s/lotsablankers/lotsawater.html

fene.jpgDer nächste Bildschirmschoner schimpft sich „Fenetres Volantes“. Keine Ahnung was das heißt. Ich denke mal irgendwas mit fliegenden Fenstern oder so. In der Tat fliegen nach Aktivierung des Schoners die gerade geöffneten Programmfenster des Mac in einstellbarer Anzahl und Geschwindigkeit durch den imaginären Raum. Bewegt man nun die Maus oder drückt irgendeine Taste um wieder zum Desktop zurückzukehren, wird der Bildschirmschoner nicht etwa einfach nur abrupt beendet. Die umherfliegenden Fenster setzen sich nun zügig in umgekehrter Reihenfolge wieder in die Ausgangsposition zusammen.

Wie erwähnt, ist auch dieser SCR dem Mac vorenthalten.

http://www.objective-cocoa.org/fenetresvolantes/en/index_en.html

globe.jpgNummer drei auf der Liste dürfte einigen Leuten bekannt vorkommen. Der Bildschirmschoner entstammt einer Idee aus dem Film „War Games“ und nennt sich „DEFCOM Globe“.

Eine durchsichtige sich drehende Erdkugel die aus fluoreszierendem grünen Draht zu sein scheint. Keine Ahnung wie man das sonst umschreiben soll.

Ebenfalls momantan ausschließlich für den Mac.

http://www.AmbrosiaSW.com/utilities/freebies/

electric.jpg„Electric Sheep“ nennt sich der nächste Schoner. Wobei dieser aus mehreren einzelnen Paketen zusammengebastelt wird. Man könnte ihn auch als kollektiven Bildschirmschoner bezeichnen. Man installiert sich zunächst das Hauptprogramm und sobald der Screensaver aktiviert ist, nimmt er über das Internet Kontakt zu anderen Computern auf und lädt sich die eigentlichen grafischen Pakete, die so genannten ‚Electric Sheep Packs‘ herunter. Wer keine Lust hat darauf zu warten bis etwas heruntergeladen ist, kann sich auch manuell die einzelnen Pakete aus dem Netz besorgen. Informationen dazu gibt es auf der unten angegebenen Seite.

Der Bildschirmschoner läuft unter Mac OS, Linux und Windows.

http://electricsheep.org/

cap_scr_fliqlo_r.jpg

Klassisch und nahezu zeitlos ist der letzte Bildschirmschoner auf meiner Liste. Er nennt sich „FLIQLO“. Eigentlich gibt es dazu nichts zu erzählen. Nur soviel – er läuft unter Mac OS und Windows und zeigt die Uhrzeit an und ist für Leute die etwas zu lange mit bunten Screensavern gespielt haben und einfach mal eine Pause brauchen. Damit man diese nicht überzieht, sollte man einfach mal einen Blick auf den Bildschirm werfen. 😉

http://www.9031.com/downloads/screensavers.html

Y