Neue Laptoptaschen für Flugreisende

2 07 2008

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Wer hat sich nicht schon mal am Flughafen darüber geärgert oder zumindest gewundert, daß man sein geliebtes Laptop aus seiner schützenden Tasche nehmen und getrennt durch den Röntgenapparat schicken mußte. Besonders ärgerlich für Leute, die zusätzlich zum Laptop noch allerlei Zubehör wie Ladegeräte oder Kabel mit sich führen.

Der Grund dafür ist, daß die Röntgengeräte an den Sicherheitsschleusen der Flughäfen oft Schwierigkeiten haben durch Laptophüllen oder Taschen hindurchzusehen und somit den Blick auf das Innere verwehren.

Wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht, gibt es demnächst die ersten Taschen und Hüllen für Laptops, die den Röntgenblick auf deren Inhalt freigeben und somit in Zukunft dem Reisenden das Auspacken erspart bleibt.

Vorausgegangen sind monatelange Tests mit Prototypen, die an verschiedenen Flughäfen der USA getestet wurden und nun letztendlich die Sicherheitsstandards erfüllen und somit die Marktreife erreicht haben.

Zur Markteinführung, mit der frühestens Ende September zu rechnen ist, soll es zunächst nur zwei Hersteller geben (Pathfinder Luggage und Targus), die Taschen, Hüllen, Rucksäcke und Trolleys anbieten können.

Die Preise sollen bei $39 (Targus) und $100 (Pathfinder Luggage) beginnen.

Wann und ob diese neuen flughafentauglichen Taschen in Europa eingesetzt werden dürfen, ist noch nicht bekannt bzw entzieht sich meiner Kenntnis. Für weitere Infos diesbezüglich wäre ich sehr dankbar.

Y

via New York Times

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CandLED Lamp

6 05 2008

Jeder kennt noch die alten Bilder und Filme wo meist ältere Menschen mit Schlafmütze und einer Nachtkerze bewaffnet in Pantoffeln zum Schlafgemach schlurfen, die Kerze auf dem Nachttisch abstellen, sich ins Bett legen und anschließend die Kerze ausblasen.

Da in der heutigen Zeit alles immer schneller geschieht – auch das zu Bett gehen – hat man sich darüber Gedanken gemacht und die CandLED Lamp erfunden.

Wem bei der altmodischen Variante ständig unterwegs die Flamme beim ins Bett hasten erlischt und er/sie keine Lust hat sie alle zwei Meter neu zu entfachen, geschweige denn andauernd mit Streichhölzern oder Feuerzeug herumzurennen, dem sei diese Retroleuchte ans Herz gelegt.

Sie funktioniert mit einer sparsamen LED und wird per Induktion über den Fuß aufgeladen. Dazu stellt man die Lampe einfach auf die Warmhalteplatte-ähnliche Basis. Dabei erlischt die LED und das Aufladen beginnt. Sobald man die Lampe von der Basis hebt, erwacht die Lampe zum Leben und leuchtet einen sicher zum nächtlichen Lokus-Gang und wieder zurück zum Bett.

Y

Designer: Christine Birkhoven


[From CandLED Lamp]





iPod Touch/iPhone Dollar bill dock

1 02 2008

Wer schon immer mal etwas selbst basteln wollte, oder bisher zu geizig war, seinem iPod/iPhone ein passendes dock zu gönnen, der sollte sich das folgende Video mal genauer anschauen.

Mit etwas Fingerspitzengefühl und der nötigen ruhe bastelt man sich ein dock aus einer Dollar-Note.

Das Video ist nicht mehr ganz neu. Aber aktuell genug.

Für Grobmotoriker ist diese Bauanleitung eventuell nicht gerade eine große Hilfe. Dennoch sollen solche Basteleien zur inneren Ruhe beitragen – habe ich mal gehört. Keine Ahnung ob’s tatsächlich stimmt…

Wer gerade keine Dollar-Note zur Hand hat, geht einfach in die nächste Wechselstube und tauscht halt eine Euro Note. Beim aktuellen Wechselkurs fallen vielleicht gleich zwei Scheinchen ab, aus denen man gleich zwei Docks basteln kann.

Ob das ganze auch mit Euro-Noten funktioniert kann ich nicht sagen. Aber wen interessiert’s? Wenn schon, denn schon – nicht wahr?

Ach ja, noch ein Nachtrag. Das Ganze geht natürlich auch mit einer 1-Dollar-note. Die hat die gleiche Größe wie die 100-Dollar-note im Video. Außerdem wird das dock billiger. 😉

Y





Maus Revolution?

11 01 2008

MX1000 Laser Cordless Mouse heißt sie und sie wuchs mir an Herz, oder sagen wir besser an die Hand. Denn da verrichtete sie bis kurz vor Weihnachten treu und problemlos ihre Dienste. Wie gesagt – bis Weihnachten. Denn ab da an machte sie Probleme wie zb. ein springender oder stehenbleibender Mauszeiger und ungewollte eigenständige Klicks.

Ich tippte natürlich zunächst auf treiberprobleme. Die neusten Treiber und auch die Standardtreiber brachten keine Besserung.

Auch das reinigen der Optik der Maus brachte nichts. Der Nager wollte einfach nicht mehr vernünftig seine Dienste verrichten.

Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich schweren Herzens (bei den Preisen für eine neue maus kann man das denke ich verstehen) von der Maus zu trennen und mich für eine neue zu entscheiden.

Und da eine Maus bei mir mehrere Stunden am Tag im Einsatz ist, versteht es sich von selbst, daß für mich ’no name‘ Mäuse gar nicht erst in Frage kommen und ich deshalb wieder zu einer Logitech maus greifen würde.

Der griff ging diesmal zur MX Revolution. Eine kabellose Funkhaus, die meines Erachtens eher für den arbeitenden User gedacht ist als für den Hardcore-Zocker. In diesem Fall sollte man lieber zu einer kabelgebundenen maus greifen. Ein Grund mehr mich für diese maus zu entscheiden.

Ich will jetzt nicht auf die einzelnen Features der Maus eingehen. Ein Grund dafür ist, daß man die Standardeinstellungen der einzelnen tasten und der beiden Scrollrädchen, auch wenn es im ersten Moment nicht ersichtlich ist, nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen kann und sollte. Zu erwähnen wäre der Scrollrad-Klick.

Ausführliche Vorstellungen und Tests dieser Features gibt es mittlerweile zu Hauf im Netz. Google is your friend.

Ich benutze die Maus zwar erst seit gestern, aber ich kann jetzt schon sagen – Hut ab! Logitech hat bei dieser maus alles unter einen Hut gepackt. Design, Funktionalität und Qualität.

Das Griffgefühl ist im Vergleich zur MX1000 nahezu unverändert geblieben. In dieser Disziplin gab es auch nichts mehr zu verbessern. Auch die tastenklicks haben sich zur vorgängermaus nicht verändert. Immer noch dieser präzise Druckpunkt beim klicken. Die daumentasten zum vor,- und zurückblättern von Internetseiten haben sich allerdings in die positive Richtung geändert. Die ‚zurück‘-Taste kann man nun auch erreichen, ohne das man den Handballen anheben muß. Das war definitiv einer der größten Schwachpunkte der MX1000.

Die Maus gleitet nun viel leichter über den Tisch als ihre Vorgängerin. Falls man kein Mousepad benutzt, was bei einer optischen maus auch nicht zwingend erforderlich ist, sollte man daher bei den Einstellungen der Mauszeigergeschwindigkeit jetzt vorsichtiger sein.

Das Scrollrad ist wertiger geworden und fühlt sich angenehmer an als bisher. Das scrollen macht deutlich mehr Spaß. Man möchte gar nicht mehr aufhören.

Alles in allem ist die MX Revolution zu ihrer Vorgängerin erwachsener und noch einmal wertiger geworden. Ob man bei dieser Mausgeneration von einer Revolution reden sollte ist Ansichtssache. Meiner Meinung nach ist sie aber zurzeit eine der besten Mäuse auf dem Markt. Wenn Logitech sich jetzt noch die zeit nehmen würde, die dazugehörige Software zu überarbeiten und auf unter 10MB zu drücken, könnte man fast von einer Revolution sprechen.

Man kann natürlich auf die Logitech Software verzichten. Nur sollte man sich dann im Klaren sein, daß einige Features der Maus nicht funktionieren.

Wer plant, sich diese maus zuzulegen und dies nicht über das Internet tun möchte, sollte sich genau über die Preise informieren. Die straßenpreise schwanken im Moment zwischen €70,- und €100,-. (stand Januar ’08)

Y