Datenschubser

26 11 2007

Für alle die ihr iPhone oder iPod Touch durch einen immer noch viel diskutierten und umstrittenen eingriff um einige zusätzliche Features erweitert haben, gibt es eine Möglichkeit, Daten auf einfachste Weise untereinander oder einem Mac Rechner hin und her zu bewegen.

Voraussetzung dafür ist eine aktive WiFi Verbindung und das Programm DropCopy auf dem Mac UND auf dem iPhone/iPod Touch. DropCopy für die beiden mobilen Geräte bezieht man am einfachsten über den Installer unter der Kategorie Utilities.

Dazu kommt noch das Tool Mobile Finder, um die auf dem iPhone/iPod Touch empfangenen Dateien in die jeweiligen Unterordner zu verschieben. Bei Fotos oder Musik-Dateien macht das jedoch wenig Sinn, da diese erst mit iTunes synchronisiert werden müssen, um sie auf dem gerät wiedergeben zu können. Der Mobile Finder ist ebenso über den Installer zu beziehen.

Nach dem installieren muß DropCopy auf den jeweiligen Geräten gestartet werden. Beide Seiten erkennen sich nach ein paar Sekunden automatisch. Beim Mac ist ein schwacher, einem ‚Wurmloch‘ ähnelnder kreis auf dem Desktop zu sehen, in den die zu verschiebenden Dateien per drag and drop gezogen werden, um sie per WiFi auf das iPhone oder den iPod Touch zu kopieren. Auf dem Telefon oder dem iPod ist nun der Mobile Finder gefragt, um empfangene Dateien weiter zu verarbeiten. Das DropCopy Verzeichnis findet man dort unter „/var/root/Media/“.

Leider ist es zurzeit nicht möglich die empfangenen Dateien direkt mit DropCopy in jeweilige Ordner auf einem gerät zu kopieren oder zu verschieben. Ausgenommen davon sind PDF Dateien, die automatisch ins auszuschnäuzend „/var/root/Media/PDF“ kopiert werden.

Anders verhält es sich beim versenden von Dateien vom iPhone/iPod Touch zu anderen per WiFi verbundenen Geräten. Ein Fingertip auf das ‚Wurmloch‘ von DropCopy und man kann aus verschiedenen Verzeichnissen auf dem gerät die zu versendende Datei suchen und auswählen.

DropCopy funktioniert auch unter Mac Rechnern unabhängig vom iPhone oder iPod Touch. Ob stationäre oder mobile Rechner spielt dabei keine Rolle. Alles in allem ist DropCopy ein durchaus nützliches und gelungenes Werkzeug zum bewegen von Dateien innerhalb kabelloser Netzwerke.

Y

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Music to go

15 11 2007

Als ich letztens mit dem iPod Touch auf der Suche nach interessanten Internetseiten war, die speziell für dieses Gerät und auch für das iPhone entwickelt wurden, stieß ich auf SeeqPod (vom iPod Touch oder iPhone über Safari ansurfen).

Auf den ersten Blick eine einfach gestrickte Seite mit tieferliegendem Inhalt. Dieser Inhalt bezieht sich auf mp3 Files nach denen man suchen und anhören kann. Das ganze for free. Eine WiFi Verbindung vorausgesetzt natürlich. Wenn man dann nach dem eintragen eines Suchbegriffs auf search tippt, bekommt man unter Umständen eine über einhundert Einträge zählende ergebnisliste ausgespuckt.

Genau aus diesem Grund sollte man seine suche differenzieren und zb bei der Suche nach einem Interpreten den Titelnamen mit eingeben. SeeqPod sucht sich nun von unzähligen quellen die einzelnen titel zusammen. Da gesuchte Songs genau deshalb mehrmals in den Suchergebnissen auftauchen, tippt man einfach in der Liste auf einen Eintrag und nach ein paar Sekunden laden fängt der iPod an diesen in töne umzusetzen. Sollte mal ein Song nicht geladen werden, tippt man einfach auf den nächsten in der Liste.

Einfach mal just for fun Musik hören? Kein Problem. Für diesen Fall bietet sich die Option Popular Playlists an. Dieses Untermenü enthält playlisten, die von anderen Usern erstellt worden sind. Oft unabhängig vom Künstler und Titel. Einen Haken hat die Sache jedoch. Man kann die Dateien nicht auf seinem gerät abspeichern – jedenfalls momentan noch nicht. 😉 Dafür sind die einzelnen Dateien in einer überraschend guten Qualität abgelegt. Was die Sache ein wenig entschädigt.

Sollte man nicht im Besitz eines iPod Touch oder iPhone sein, gibt es die Möglichkeit am heimischen Rechner auf der desktopvariante von SeeqPod und nach der kurzen Registrierung (free) , seine eigene playlist zu erstellen und diese, wenn man möchte, frei zugänglich zu machen. Mit einem kleinen Trick ist es sogar möglich, sich die Songs auf der Festplatte zu speichern. Auf dieser Seite gibt es ein tutorial wie man das ganze bewerkstelligt. Eine Funktionsgarantie gibt es meinerseits nicht. Das kann jeder selbst herausfinden. 😉

Für alle die irgendwo im Großstadtgetümmel etwas zeit haben und in einem Kaffee oder an einem öffentlichen Platz mit hotspot sitzen, ist dieses Angebot sicherlich eine willkommene Alternative zur eigenen auf dem iPod bzw. iPhone gespeicherten Musik.

Y