CandLED Lamp

6 05 2008

Jeder kennt noch die alten Bilder und Filme wo meist ältere Menschen mit Schlafmütze und einer Nachtkerze bewaffnet in Pantoffeln zum Schlafgemach schlurfen, die Kerze auf dem Nachttisch abstellen, sich ins Bett legen und anschließend die Kerze ausblasen.

Da in der heutigen Zeit alles immer schneller geschieht – auch das zu Bett gehen – hat man sich darüber Gedanken gemacht und die CandLED Lamp erfunden.

Wem bei der altmodischen Variante ständig unterwegs die Flamme beim ins Bett hasten erlischt und er/sie keine Lust hat sie alle zwei Meter neu zu entfachen, geschweige denn andauernd mit Streichhölzern oder Feuerzeug herumzurennen, dem sei diese Retroleuchte ans Herz gelegt.

Sie funktioniert mit einer sparsamen LED und wird per Induktion über den Fuß aufgeladen. Dazu stellt man die Lampe einfach auf die Warmhalteplatte-ähnliche Basis. Dabei erlischt die LED und das Aufladen beginnt. Sobald man die Lampe von der Basis hebt, erwacht die Lampe zum Leben und leuchtet einen sicher zum nächtlichen Lokus-Gang und wieder zurück zum Bett.

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Designer: Christine Birkhoven


[From CandLED Lamp]





Vergessene Festnetztelefone?

4 02 2008

Mir ist letztens beim Kauf eines neuen Festnetztelefons aufgefallen, daß in diesem Bereich der Telekommunikation die zeit völlig zum stehen gekommen zu sein scheint. Nein, anders formuliert – sie IST stehengeblieben.

Diese Feststellung mache ich, beim Blick in die Regale der Elektronik,- und mediamärkte nun schon seit ca. 6 Jahren. Vielleicht aber auch länger. Damals war ich, wie auch diesmal, auf der Suche nach einem neuen Festnetztelefon. Das alte Siemens Gigaset tat es leider nicht mehr. Ich suchte nach einem Telefon was nicht nur funktionieren, sondern auch noch einigermaßen gut aussehen sollte. Allerdings schien einer dieser beiden wünsche nicht realisierbar. Also entweder – oder.

Die Wahl fiel damals zunächst auf ein Modell von Panasonic. Leider erwies sich diese Wahl als totaler reinfall. Vom Aussehen her ganz ok. Aber was den Rest anging, war es absoluter Schrott. Schlechte sprachqualität, billiges Plastik und auch damals schon klingeltöne fast ausschließlich in Form von Musik. Da stehe ich ja total drauf. Das Ding ging zwei Tage später wieder zurück in den Laden.

Ich experimentierte nicht weiter herum und griff wieder zu einem Gigaset. Das erfüllte wenigstens annähernd meine Wünsche. Das Design war ok – in den achtziger oder frühen neunziger Jahren hätte ich gesagt sehr gut – und auch technisch entsprach es meinen Bedürfnissen. Bis auf die klingeltöne. Immer noch zu 90% Musik. Ganz toll!

Im Herbst letzten Jahres, man konnte fast die Uhr danach stellen, gab auch dieses Telefon so langsam den Geist auf. Der Akkudeckel ging des Öfteren von alleine auf und eine der menütasten unter dem Display nahm ab und an keine befehle mehr entgegen.

Wieder ging ich los und suchte nach einem mir geeigneten Telefon. Als ich vor dem Regal mit den Telefonen stand, musste ich erst einmal auf das Datum meiner Uhr schauen um mich davon zu überzeugen, daß wir tatsächlich Ende 2007 hatten. Man könnte dieses Gefühl auch als Déjù Vu bezeichnen. Die gleichen Modelle wie vor 6 Jahren. Schlechtes design und billiges Plastik. Klobig und einfach nur hässlich.

Sicher kann man diese Aussage als subjektiv betrachten. Allerdings ist bei der Tatsache, daß immer noch nahezu unveränderte Telefonmodelle wie vor mehr als fünf Jahren in den Läden stehen, eine gewisse Kritik gerechtfertigt.

Nun könnte man meinen, daß sich wenigstens technisch etwas getan haben sollte. Um es gleich vorweg zu nehmen – vergesst es. Bis auf ein paar ‚Features‘ wie Farbdisplays, die im übrigen qualitativ noch nicht einmal an die Displays von mobiltelefonen der jahrtausendwende heranreichen, oder „klingeltöne“ im mp3 Format, hat sich leider nichts getan.

Nun stand ich wieder da und suchte nach einem dieser technischen ‚Wunderwerke‘ für zuhause. Mir gefiel diesmal rein gar nichts von dem was dort, wahrscheinlich schon seit der Euroeinführung, herum stand.

Ich informierte mich letztendlich im Internet nach ’neuen‘ festnetztelefonen. Ich entschied mich, wie konnte es anders sein, auch diesmal für ein Gigaset (SL565) von Siemens. Und wieder aus den oben genannten gründen. Vom design her setzt es sich schon erheblich von den anderen Modellen auf dem Markt ab. Technisch gesehen allerdings ist auch dieses Telefon kein Quantensprung. Auch wenn man versucht hat, einige Funktionen vom mobilen telefonmarkt zu übernehmen, sind diese teilweise völlig unbrauchbar. Dazu aber in einem späteren beitrag mehr. Falls ich Lust habe.

Wenn man den mobilen telefonmarkt betrachtet, haben viele Schwierigkeiten den Überblick zu behalten. Fast schon wöchentlich werfen die Hersteller neue Telefone auf den Markt. Die Technik entwickelt sich nun mal weiter, das weiß jeder. Nur die Leute in den Festnetztelefon-Abteilungen der Firmen wissen das anscheinend nicht. Falls es diese Abteilungen überhaupt noch gibt… Mir ist bewusst, daß der mobile telefonmarkt zukunftssicherer ist als der stationäre und diese beiden Bereiche immer mehr verschmelzen (sollten). Nur gibt es Menschen, die sich auch in Zukunft noch ein Festnetztelefon anschaffen werden und zuhause lieber mit diesem telefonieren wollen. Sei es nun aus Kostengründen oder die Tatsache, sich keinen mp3 Player oder ein möchtegern-Fotoapparat ans Ohr halten zu müssen um zu telefonieren.

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Colloquy ein Ressourcenfresser?

25 01 2008

Zur Vorgeschichte…

Wer sich des Öfteren in IRC Channels herumtreibt, dem dürfte das Programm Colloquy ein Begriff sein. Ich persönlich benutze das Programm tagtäglich.

Seit einiger zeit fiel mir jedoch auf, daß sich der Lüfter meines MacBooks in regelmäßigen Abständen durch hoch und runterdrehen bemerkbar machte. Bei einem Blick in die Aktivitätsanzeige merkte ich, daß der Prozess ‚mdworker‘ relativ viel Prozessorleistung für sich beanspruchte. Mdworker ist ein metadata indexer von Spotlight, der ein schnelles durchsuchen sämtlicher Informationen und Dateien auf der Festplatte ermöglicht. Dazu muß Spotlight bei erstmaliger Aktivierung, bzw. nach längerer Deaktivierung, einmal die komplette Festplatte indizieren. Dies kann unter Umständen mehrere Stunden dauern. Ist das geschehen, nimmt Spotlight in Zukunft nur noch veränderte Dateien in die Indizierung auf. Die erstmalige Indizierung kann eine hohe Prozessorauslastung verursachen, bei der schon mal ab und an der Lüfter zu hören ist. Eine häufige mdworker Aktivität hatte ich allerdings nicht mehr beobachten können, seit dem ich das MacBook das erste Mal in Betrieb nahm.

Nun begann die ursachensuche. Nach circa einwöchiger Nachforschungen in dutzenden Foren, die jedoch keine wirkliche Hilfe brachten, fiel mir mehr oder weniger durch Zufall auf, daß das oben erwähnte Colloquy ständig log-Dateien auf die platte schrieb und somit Spotlight dazu veranlasste, diese in die Indizierung aufzunehmen und somit die relativ hohe Prozessorauslastung verursachte. Ein deaktivieren von Spotlight kam für mich nicht in Frage, da ich diese Funktion des Öfteren brauche. Also blieben mir nur zwei Alternativen. Entweder auf ein anderes IRC Programm umsteigen, oder eine Möglichkeit finden Colloquy dazu zu bringen, weniger oder gar keine log-Dateien zu schreiben.

Die Lösung bringt Colloquy selbst mit. Einfach in den Einstellungen unter ‚Aufzeichnungen‘ die beiden Punkte „Protokolle für Gesprächsräume sichern“ und „Protokolle für direkte Gespräche sichern“ deaktivieren. Der ’normal-User‘ braucht diese beiden Funktionen normalerweise nie. Außerdem kann eine Reduzierung des Nachrichtenverlaufs unter ‚Verhalten‘ helfen. Allerdings ist das nur eine Vermutung meinerseits.

Wer also in der gleichen oder ähnlichen Lage sein sollte, in der ‚mdworker‘ bis dato unerklärlicherweise Probleme macht, der findet eventuell hiermit Erleuchtung.

Y





Maus Revolution?

11 01 2008

MX1000 Laser Cordless Mouse heißt sie und sie wuchs mir an Herz, oder sagen wir besser an die Hand. Denn da verrichtete sie bis kurz vor Weihnachten treu und problemlos ihre Dienste. Wie gesagt – bis Weihnachten. Denn ab da an machte sie Probleme wie zb. ein springender oder stehenbleibender Mauszeiger und ungewollte eigenständige Klicks.

Ich tippte natürlich zunächst auf treiberprobleme. Die neusten Treiber und auch die Standardtreiber brachten keine Besserung.

Auch das reinigen der Optik der Maus brachte nichts. Der Nager wollte einfach nicht mehr vernünftig seine Dienste verrichten.

Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich schweren Herzens (bei den Preisen für eine neue maus kann man das denke ich verstehen) von der Maus zu trennen und mich für eine neue zu entscheiden.

Und da eine Maus bei mir mehrere Stunden am Tag im Einsatz ist, versteht es sich von selbst, daß für mich ’no name‘ Mäuse gar nicht erst in Frage kommen und ich deshalb wieder zu einer Logitech maus greifen würde.

Der griff ging diesmal zur MX Revolution. Eine kabellose Funkhaus, die meines Erachtens eher für den arbeitenden User gedacht ist als für den Hardcore-Zocker. In diesem Fall sollte man lieber zu einer kabelgebundenen maus greifen. Ein Grund mehr mich für diese maus zu entscheiden.

Ich will jetzt nicht auf die einzelnen Features der Maus eingehen. Ein Grund dafür ist, daß man die Standardeinstellungen der einzelnen tasten und der beiden Scrollrädchen, auch wenn es im ersten Moment nicht ersichtlich ist, nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen kann und sollte. Zu erwähnen wäre der Scrollrad-Klick.

Ausführliche Vorstellungen und Tests dieser Features gibt es mittlerweile zu Hauf im Netz. Google is your friend.

Ich benutze die Maus zwar erst seit gestern, aber ich kann jetzt schon sagen – Hut ab! Logitech hat bei dieser maus alles unter einen Hut gepackt. Design, Funktionalität und Qualität.

Das Griffgefühl ist im Vergleich zur MX1000 nahezu unverändert geblieben. In dieser Disziplin gab es auch nichts mehr zu verbessern. Auch die tastenklicks haben sich zur vorgängermaus nicht verändert. Immer noch dieser präzise Druckpunkt beim klicken. Die daumentasten zum vor,- und zurückblättern von Internetseiten haben sich allerdings in die positive Richtung geändert. Die ‚zurück‘-Taste kann man nun auch erreichen, ohne das man den Handballen anheben muß. Das war definitiv einer der größten Schwachpunkte der MX1000.

Die Maus gleitet nun viel leichter über den Tisch als ihre Vorgängerin. Falls man kein Mousepad benutzt, was bei einer optischen maus auch nicht zwingend erforderlich ist, sollte man daher bei den Einstellungen der Mauszeigergeschwindigkeit jetzt vorsichtiger sein.

Das Scrollrad ist wertiger geworden und fühlt sich angenehmer an als bisher. Das scrollen macht deutlich mehr Spaß. Man möchte gar nicht mehr aufhören.

Alles in allem ist die MX Revolution zu ihrer Vorgängerin erwachsener und noch einmal wertiger geworden. Ob man bei dieser Mausgeneration von einer Revolution reden sollte ist Ansichtssache. Meiner Meinung nach ist sie aber zurzeit eine der besten Mäuse auf dem Markt. Wenn Logitech sich jetzt noch die zeit nehmen würde, die dazugehörige Software zu überarbeiten und auf unter 10MB zu drücken, könnte man fast von einer Revolution sprechen.

Man kann natürlich auf die Logitech Software verzichten. Nur sollte man sich dann im Klaren sein, daß einige Features der Maus nicht funktionieren.

Wer plant, sich diese maus zuzulegen und dies nicht über das Internet tun möchte, sollte sich genau über die Preise informieren. Die straßenpreise schwanken im Moment zwischen €70,- und €100,-. (stand Januar ’08)

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Datenschubser

26 11 2007

Für alle die ihr iPhone oder iPod Touch durch einen immer noch viel diskutierten und umstrittenen eingriff um einige zusätzliche Features erweitert haben, gibt es eine Möglichkeit, Daten auf einfachste Weise untereinander oder einem Mac Rechner hin und her zu bewegen.

Voraussetzung dafür ist eine aktive WiFi Verbindung und das Programm DropCopy auf dem Mac UND auf dem iPhone/iPod Touch. DropCopy für die beiden mobilen Geräte bezieht man am einfachsten über den Installer unter der Kategorie Utilities.

Dazu kommt noch das Tool Mobile Finder, um die auf dem iPhone/iPod Touch empfangenen Dateien in die jeweiligen Unterordner zu verschieben. Bei Fotos oder Musik-Dateien macht das jedoch wenig Sinn, da diese erst mit iTunes synchronisiert werden müssen, um sie auf dem gerät wiedergeben zu können. Der Mobile Finder ist ebenso über den Installer zu beziehen.

Nach dem installieren muß DropCopy auf den jeweiligen Geräten gestartet werden. Beide Seiten erkennen sich nach ein paar Sekunden automatisch. Beim Mac ist ein schwacher, einem ‚Wurmloch‘ ähnelnder kreis auf dem Desktop zu sehen, in den die zu verschiebenden Dateien per drag and drop gezogen werden, um sie per WiFi auf das iPhone oder den iPod Touch zu kopieren. Auf dem Telefon oder dem iPod ist nun der Mobile Finder gefragt, um empfangene Dateien weiter zu verarbeiten. Das DropCopy Verzeichnis findet man dort unter „/var/root/Media/“.

Leider ist es zurzeit nicht möglich die empfangenen Dateien direkt mit DropCopy in jeweilige Ordner auf einem gerät zu kopieren oder zu verschieben. Ausgenommen davon sind PDF Dateien, die automatisch ins auszuschnäuzend „/var/root/Media/PDF“ kopiert werden.

Anders verhält es sich beim versenden von Dateien vom iPhone/iPod Touch zu anderen per WiFi verbundenen Geräten. Ein Fingertip auf das ‚Wurmloch‘ von DropCopy und man kann aus verschiedenen Verzeichnissen auf dem gerät die zu versendende Datei suchen und auswählen.

DropCopy funktioniert auch unter Mac Rechnern unabhängig vom iPhone oder iPod Touch. Ob stationäre oder mobile Rechner spielt dabei keine Rolle. Alles in allem ist DropCopy ein durchaus nützliches und gelungenes Werkzeug zum bewegen von Dateien innerhalb kabelloser Netzwerke.

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Faszination Apple

21 11 2007

„Oh nein“ werden jetzt wieder einige denken – „nicht schon wieder ein Apfel Thema…“, „…ich kanns nicht mehr hören – iPhone, iPod, iHier, iDa, iVorne, iHinten usw…“.

Wenn man die Leute daraufhin fragt, ob sie denn schon mal mit Apple gearbeitet haben, bzw. ein gerät in der Hand hatten, auf dem ein angebissener Apfel zu sehen ist, sagen mindestens 95% nein.

Wieso ist das so? Ein Grund ist, daß ständiges Gemecker eine typisch deutsche Eigenschaft ist. Ein anderer, daß erst mal alles was neu ist und in vielen Fällen auch besser oder sagen wir moderner, schlecht gemacht wird ohne sich SELBST über das kritisierte zu informieren. Nicht nur in bezug auf Apple. Auch das ist leider eine Eigenschaft die uns deutsche auszeichnet. Sicher gibt’s auch noch andere Gründe. Die aufzuzählen würde aber das Thema sprengen.

Was macht aber die Faszination Apple aus? Zum einen sicherlich ohne frage das Design. Bleiben wir doch einfach mal beim iPhone bzw den iPod Touch. Da diese beiden Geräte zurzeit nun mal zum Thema Nummer eins gehören. Ich erwähne hier auch den iPod Touch, weil er bis auf die Telefonfunktion nahezu identisch ist, was die Software und das Bedienkonzept angeht.

Ich war ende Juni, genau zu der zeit als das iPhone in den USA auf den Markt kam, in New York. Ich war vorher genauso skeptisch wie viele andere auch. Ich konnte den hype der um das Telefon gemacht wurde nicht verstehen. Nur posaunte ich diese Bedenken nicht heraus, sondern wollte mir vorher selbst ein Bild machen.

Einen Tag nach dem release des iPhone zog ich also in den Apple store an der 5th Avenue. Ich musste nicht lange warten und hielt eins dieser begehrten Geräte in der Hand.

Und jetzt kommt genau das, was Apple mit nahezu allen Geräten auszeichnet – die Wertigkeit. Genau das war das erste, das mir beim iPhone auffiel. Und nach dem ersten Fingertip auf das Display bekam ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Die Bedienung und die Umsetzung der eingaben gingen so leicht und unkompliziert von der Hand als ob es das selbstverständlichste wäre und diese Art der Technik schon Jahrzehnte existiert.

Sicher haben andere Geräte die Touchscreentechnologie auch schon längere zeit integriert. Meist aber nicht ohne den Stylus als Eingabehilfe zu benutzen. Bei PDAs zum Beispiel. Aber nicht in dieser Form und mit dieser Unkompliziertheit. Das blättern durch listen mit einem ‚fingerwisch‘ wäre ein Beispiel dafür. Bei anderen Geräten bisher undenkbar. Man kann es nur begreifen, wenn man eins dieser Geräte in die Hand nimmt und selbst probiert was damit gemeint ist.

Genauso verhält es sich beim Apple eigenen, auf Unix basierenden Betriebssystem Mac OS. Man sagt, daß Mac OS ein Betriebssystem für Frauen wäre. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich das erste Mal vor einem Mac gesessen habe, musste ich über diesen Satz nur lachen, weil ich nicht verstanden habe wie die Aussage gemeint war. Jetzt weiß ich es und jeder der schon mal mit Mac OS gearbeitet hat.

Ich arbeite zuhause parallel mit zwei Betriebssystemen. Mit dem genannten Mac OS und mit Windows Vista. Auch mit Vista lässt es sich gut arbeiten. Wenn man aber die Wahl hat das ‚logischere‘ Betriebssystem zwischen den beiden zu wählen, dann fällt die Wahl ganz klar auf Mac OS. Auf Details werde ich hier nicht eingehen. Allein schon wegen dem logischen aufbau wird Mac OS auch gerne als Frauen-Betriebssystem bezeichnet. 😉

Schauen wir zum Schluß mal auf den Bereich Laptops. Ich selbst habe seit einiger zeit ein weißes Macbook. Oft kopiert und doch nie erreicht. Und da kommt wieder das Thema Wertigkeit zum tragen. Top Verarbeitung und von der Akkuleistung mal ganz zu schweigen. Ich schaffe es ohne Probleme das Macbook mit eingeschaltetem WiFi und Bluetooth 4:50h am Laufen zu halten. Mit ausgeschaltetem Wifi und Bluetooth sind es sogar knapp über 6h. Und das in der ‚low budget‘ Reihe der Apple Laptops.

Sicher haben Apple Produkte ihren Preis. Und der kann unter Umständen recht gepfeffert seit. Man schaue sich das topmodell des Macbook Pro an.

Das ist mit Sicherheit auch ein Grund wieso die Leute in der heutigen Zeit lieber zu einem geiz oder blöd Modell greifen, anstatt auf Qualität zu schauen. Und ich weiß aus Erfahrung, daß preiswerte Geräte mit einer endlosen ausstattungsliste, die auch von Lebensmitteldiscountern angeboten werden, qualitativ nie das bieten können wie (weit) teurere Produkte mit noch nicht einmal der Hälfte an ausstattungsmerkmalen. Das ist so und wird immer so bleiben. Wer billig kauft, kauft zweimal.

Es scheint zurzeit einen regelrechten Apple-Boom zu geben. Und das unabhängig vom iPhone. Im Computerbereich sind es nicht wenige die komplett auf den Mac umsteigen. Eben wegen den oben genannten gründen. Und die erwähnte Wertigkeit gepaart mit dem design machen einen nicht unerheblichen Teil dieser ‚Faszination‘ Apple aus. Fakt ist, daß kein Produkt perfekt ist. Weder die Produkte von Apple, noch die von anderen Herstellern. Auch die genannten Betriebssysteme haben ihre Macken. Das kann ich auch aus Erfahrung sagen. Nur schnürt Apple mit seinen Produkten, ob Hardware, Software, Computer oder Telekommunikation, die besseren Pakete.

Jeder muß für sich selbst entscheiden was er will. Aber er soll sich bitteschön VORHER mit seinen EIGENEN Augen, Händen und vor allem mit dem Kopf über die Dinge informieren, über die er so gerne herzieht. Und derjenige wird merken, daß vorschnelle Kritik völlig überflüssig war. Mich selbst manchmal eingeschlossen. Amen 😉

Y





To message or not to message

17 11 2007

logo.pngSeit Jahren verwende ich ICQ als meinen favorisierten IM (Instant Messenger). Nur leider ist er in den Jahren immer aufgeblasener geworden und von Werbeeinblendungen überflutet. Von Fehlfunktionen bei der 6er Version mal ganz zu schweigen. Klar, er ist umsonst und man kann (soll) sich deshalb ruhig mal mit Werbung zuballern lassen und eventuell auch mal auf einen dieser blinkenden Nervtöter klicken, in der Hoffnung, daß das Geblinke dann aufhört. Aber Fehlanzeige. Natürlich könnte man sich einen anderen IM installieren wie zb. den MSN Messenger von Microsoft. Nur was macht man mit den Kontakten, die man sich über Monate oder gar Jahre zusammengesammelt hat? Man kann ja nicht unbedingt davon ausgehen, daß diese wegen einem auch zu einem anderen IM wechseln. Sicher könnte man zwei drei oder sogar mehr IMs parallel laufen lassen. Nur wer will das schon?

Für diesen nicht seltenen Fall bieten sich sogenannte multi-protocol-messenger an. Diese können mehr oder weniger viele IM accounts gleichzeitig verwalten ohne mehrere Programme parallel laufen lassen zu müssen. Da wäre zum Beispiel Trillian. Über das Menü von Trillian lassen sich die einzelnen Protokolle recht komfortabel verwalten und auch zusätzlich hinzufügen oder aber auch aktivieren oder deaktivieren. Standardmäßig funktioniert Trillian mit den Protokollen von MSN, AIM, ICQ, Yahoo und IRC-chat. Es gibt zwei Versionen von Trillian. Die Basic und die kostenpflichtige Pro. Die Pro Version unterscheidet sich in zwei primären Optionen von der Basic. Die wären der video-chat und die Möglichkeit Protokolle über plugins hinzuzufügen. Ein Beispiel dafür wäre das Skype plugin SkyLlian. Wer allerdings denkt, daß SkyLlian wie die anderen Protokolle funktioniert wird leider enttäuscht. Beim aktivieren des plugin wird Skype über Trillian gestartet und läuft parallel neben Trillian. Und genau das will man ja nicht wirklich oder?

Bei eintreffenden chat oder Audio/Video anfragen poppen bei beiden Programmen, in den Grundeinstellungen, Fenster auf die um Beachtung buhlen. In dem Fall hat die multi-protocol Idee ihren Sinn verfehlt und man kann dieses plugin getrost deaktiviert lassen bzw. es gar nicht erst installieren. Desweiteren existiert noch eine Version von Trillian. Sie nennt sich Trillan Astra. Leider befindet sich diese schon seit Ewigkeiten in der Entwicklung und hat im Moment den beta Status erreicht. Zurzeit scheint auch der Downloadbereich down zu sein. Also wer Interesse hat sollte dort ab und an mal vorbeischauen.

Für alle anderen, die auf Experimente verzichten und bis zum erscheinen einer stabilen Astra (4.0) lieber eine stabile Version installieren wollen, dem empfehle ich die 3.1. Trillian 3.1 und Trillian Astra (4.0) gibt es für MacOS und für Windows. Kommen wir zu Adium für MacOs und Pidgin (ehemals Gaim) für Windows. Adium basiert auf Pidgin und sie unterscheiden sich nicht sonderlich in den Grundfunktionen. Beide Programme sind sehr minimalistisch gehalten, was sie deshalb sehr interessant macht. Außerdem sind sie open source und frei von Werbung. Beide unterstützen mindestens fünfzehn Protokolle wie zb. die altbekannten wie ICQ, MSN, AIM usw. Ein Skype Protokoll fehlt auch hier. Sowie die Möglichkeit verschiedene Skins zu benutzen – bis jetzt. Ist auch ganz gut so. Leider konnte ich die MacOS Version noch nicht testen, da ich leider noch kein Mac besitze. Wird sich aber in den nächsten zwei bis drei Wochen ändern. 😛

Fast ausschließlich für Windows – unter Umständen auch für Linux – gibt es ein multi-protocol Programm namens Miranda. Klingt wie eine brause – kann aber weit mehr. Das ebenso minimalistisch gehaltene Programm zeichnet sich dadurch aus, daß es durch unzählige plugins erweiterbar ist und man es so zu einer beachtlichen Größe ‚aufblasen‘ kann. Für experimentierfreudige sicherlich sehr reizvoll. Es unterstützt ebenso die gängigsten Protokolle wie ICQ, MSN, IRC, Jabber usw.

Wer also im Moment mehrere instant messenger benutzt, der sollte sich die oben genannten Programme mal anschauen. Was Skype angeht, scheint es zurzeit kein multi-protocol Programm zu geben, welches das Skype Protokoll unterstützt ohne beide Programme parallel laufen lassen zu müssen.

Y