Kreuzfahrt ohne abzulegen (off-topic)

28 06 2008

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Es soll ja Leute geben, die schon immer mal eine Kreuzfahrt nach New York machen wollten, sich aber vor dem unter Umständen starken Seegang auf der Fahrt über den Atlantik fürchten.

Sollte die Reise nun mit dem Flugzeug angetreten werden und man will in New York als Ausgleich vielleicht doch noch in den ‚Genuß‘ einer Kreuzfahrt kommen, ist ein check in im ‚The Jane‚ geradezu Pflicht.

Das in diesem Jahr 100 jähriges Bestehen feiernde Hotel mit seiner leuchtturmähnlichen Fassade beherbergte 1912 Überlebende der Titanic.

Es bietet den Gästen Unterkünfte in Form von Schiffskabinen die in zwei Kategorien unterteilt sind. Zum einen die Standard Cabins in der Größe von ca 50 sq. ft. (ca 4,7 m²) und die Captain’s Cabins in der Größe von 150 – 250 sq. ft. (ca 14 – 23 m²). Wobei die Standardausführung nur jeweils ein Einzelbett bereitstellt. Die Preise für die Zimmer beginnen bei weit unter $100 die Nacht.

Beide Kategorien bieten trotz ihrer knappen Platzverhältnisse einen 23″ Flat Screen, kostenlosen WiFi Zugang, Telefon mit Sprachwahl, DVD Player, Klimaanlage und ein iPod Dock. Wem dieser räumliche Purismus zusagt, dem sollte es auch nichts ausmachen, sich die sanitären Einrichtungen mit den anderen Gästen auf dem jeweiligen Flur zu teilen.

Zur Zeit wird das Hotel noch umgebaut und soll nach Abschluß der Baumaßnahmen unter anderem 30 Zimmer mit integrierten Bädern bieten. Außerdem entsteht im Keller ein Wellnessbereich.

Das Jane Hotel liegt im West Village in der Jane Street direkt am Hudson River und unweit vom Pier 54, wo die Titanic ursprünglich anlegen sollte.

The Jane Hotel, 113 Jane Street (West Street), New York, NY 10014, (212) 924-6700

thejanenyc.com

Y





Helping China (China Erdbeben Hilfe)

17 05 2008

Auch wenn ich das (politische) System in China in vielen Dingen nicht unterstütze, unterstütze ich das grundsätzlich menschliche in diesem Fall – Überleben!

Und genau das ist es, was heutzutage LEIDER fast ausschließlich nur noch mit finanziellen Mitteln zu bewerkstelligen ist. Ich wiederhole – LEIDER!

Und deshalb kann ich nur an den hoffentlich noch gering vorhandenen menschlichen Verstand in uns appellieren, wenigstens einen kleinen Beitrag an menschlicher Hilfe zu leisten.

Auch wir hier in Mitteleuropa sind eines Tages auf Hilfe angewiesen. Egal ob wir Opfer einer Naturkatastrophe oder einer anderen, ja vielleicht auch terroristischen Katastrophe werden. Die Frage wird nicht mehr sein OB es geschieht, sondern WANN! Und genau DANN werden auch wir dankbar sein für jeden auch nur so geringen Beitrag an Hilfe.

Wer zur Hilfe beitragen möchte, kann sich z.B. hier informieren:

http://www.drk.de/tops_2008/0516_china/bericht.html

Ein Dank geht an alle, die ihren Teil zur menschlichen Hilfe beigetragen haben oder noch werden.

Ebenso geht ein Dank an Ponzi und Chris Pirillo, die mit ihrer Art auf dieses Thema aufmerksam machen:

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As of the recording of this video, more than 50,000 people are confirmed dead in China after last week’s Earthquake. Thousands more are feared dead. Several thousand more are injured, starving, and homeless. This isn’t about politics, nor creed, race or color. It’s about human beings… just like you.

They need our help, folks. Basic necessities are impossible to come by in China. They need blankets, water, food, tents, clothing and formula for children and babies that are now starving. This is a tragedy of horrific measure. Think back to 9/11. Remember how the World came together, reaching out to those in the United States who desperately needed help. That’s what we need to do now. We have a social responsibility as a citizen of this planet to do what we can.

There are many ways we can help. You can choose to make a monetary donation, a donation of goods, or even become a volunteer with the Red Cross.

I don’t care if you’re green with purple polka dots, live on Mars, and have no religious or political affiliations. Things like that don’t matter right now. What matters is those people who are dying, those thousands who are injured and need our help. They are human beings, just as you are. It could happen to you, at any time.

In addition to the Red Cross, there are a number of other organizations who are accepting donations in order to help the victims of this horrible tragedy.

Even if you cannot afford to help monitarily, I urge you to say a prayer tonight for those people if you pray. Light a candle. Send positive energy. Whatever it is you do in times of tragedy, I ask you to have a quiet moment to remember those lost, and hope for those left behind.

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Zollerfahrungen (off-topic)

11 04 2008

zoll_logo_xxl.gifAls ich letztens mal wieder ein paar Artikel über das Internet in den USA bestellt habe, ahnte ich noch nicht, daß mir das eigentlich Aufregende noch bevorstehen würde.

Die Rede ist von der Zollfahndung. Ich nenne das einfach mal so, da es sonst in der heutigen Zeit des ’schwachen‘ Dollars nicht anders zu erklären wäre.

Was ich damit sagen will ist, daß unsere Wirtschaft hier in Deutschland zunehmend unter dem ’starken‘ Euro leidet. Logisch zu erklären, da immer mehr Leute sich die gleiche Ware, die meistens auch hier zu bekommen wäre, in den Staaten für erheblich weniger Geld bestellen. Diesen Leuten schließe ich mich an. Allerdings bestelle ich schon seit Jahren ab und an Ware in den USA. Auch vor dem ’starken‘ Euro waren diese unter Umständen weit billiger als hierzulande. Selbst dann, wenn man die Versandkosten mit einrechnete.

So nun auch diesmal wieder. Ich bestellte zusammen mit einem Kollegen bei einem Onlineversand in Florida. Inklusive Versand kamen wir auf eine Rechnung von ca. $150,-. Umgerechnet wären das um die €100,-. Hier in Europa hätten wir für die gleiche Ware ca €200,- OHNE Versand bezahlen müssen.

Gesagt getan. Nach gut einer Woche kamen die bestellten Sachen hier in Deutschland an. Aber nicht etwa direkt bei mir zu Hause. Nein, ich bekam einen Brief vom Zoll in dem stand, ich möchte doch innerhalb der nächsten 7 Tage mit zweifacher Ausführung der Rechnung und deutscher Inhaltsangabe beim Zollamt Schöneberg erscheinen und die Ware dort abholen.

Die Rechnung gab es natürlich nicht – man ist ja nicht blöd. Was die deutsche Inhaltsangabe angeht sagte ich mir, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Stand natürlich schon alles auf dem Packzettel – auf englisch. Aber was juckte mich das? Wenn man beim Zoll arbeitet, sollte man wenigstens englisch verstehen.

Also bin ich 3 Tage später zum Zoll gefahren um die Ware gleich entgegenzunehmen. Dachte ich jedenfalls.

Zunächst musste ich mir eine Art Wartenummer in Form einer Plastikkarte geben lassen. Außerdem bekam ich ein Blatt Papier, auf dem die Arbeit des Zolls erklärt wurde und der Zoll doch gar nicht so böse sei wie er meist dargestellt wird. Das Ganze wurde auf eine etwas lustige Art und Weise geschrieben, die jedoch in meinen Augen eher peinlich als lustig wirkte.

Der Warteraum wirkte auf mich nicht gerade gemütlich. So stelle ich mir die Räume der Stasi vor. Es fehlten nur noch die Folterbänke und Gitter an den Fenstern. Ich konnte leider keine zugespachtelten Löcher in den Wänden entdecken, die auf solche Relikte hinwiesen.

Um nicht zu weit vom eigentlichen Thema abzuschweifen, sei erwähnt, daß mich das Ganze dann letztendlich €10,- gekostet hat, weil angeblich die Versandkosten zusätzlich zum Wert des Inhalts, der auf dem Packzettel verzeichnet war, auch verzollt werden muß. Das halte ich zwar für Beschiss, aber was will ein kleiner Furz in diesem Moment dagegen ausrichten.

Was außerdem noch zu erwähnen wäre ist, daß die Zoll“beamten“ nicht die schnellsten in ihrer Tätigkeit sind. Nein, ich kann sogar behaupten, daß ich sowas lahmarschiges noch nie im Leben gesehen habe. Es waren c.a. 15 Kunden abzufertigen. Im Verhältnis dazu waren c.a. 25 „Beamte“ anwesend. Was auch immer die dort gemacht haben, gearbeitet haben die nicht.

Allein die Wartedauer bis man zum Verhör bzw. zur Bearbeitung gerufen wurde, belief sich auf eine (1) Stunde. Bis man dann seine Strafe bezahlen durfte nochmals 30 Minuten.

Das muß man sich mal vorstellen, der „Beamte“ der gerade noch mit einem zu tun hatte und den Paketinhalt checkte, brauchte danach glatte 30 Minuten um eine simple Rechnung auszustellen und diese einer nicht gerade arbeitswütigen Kassiererin zu überreichen, an die ich dann die Strafe entrichten durfte.

Das Ganze wäre nur halb so schlimm, wenn nicht wir die Steuerzahler diese Schnarchnasen bezahlen müssten.

Letztendlich ging ich €10,- leichter, dafür wiederum um fünf A4 Blätter schwerer nach Hause. Was auf diesen stand interessierte mich nicht im geringsten. Sie flogen gleich in die nächste Mülltonne.

Es lebe die Bürokratie! Kein Wunder das bei uns rein gar nichts vorwärts geht.

Armes Deutschland! Cheers!

Y





Vergessene Festnetztelefone?

4 02 2008

Mir ist letztens beim Kauf eines neuen Festnetztelefons aufgefallen, daß in diesem Bereich der Telekommunikation die zeit völlig zum stehen gekommen zu sein scheint. Nein, anders formuliert – sie IST stehengeblieben.

Diese Feststellung mache ich, beim Blick in die Regale der Elektronik,- und mediamärkte nun schon seit ca. 6 Jahren. Vielleicht aber auch länger. Damals war ich, wie auch diesmal, auf der Suche nach einem neuen Festnetztelefon. Das alte Siemens Gigaset tat es leider nicht mehr. Ich suchte nach einem Telefon was nicht nur funktionieren, sondern auch noch einigermaßen gut aussehen sollte. Allerdings schien einer dieser beiden wünsche nicht realisierbar. Also entweder – oder.

Die Wahl fiel damals zunächst auf ein Modell von Panasonic. Leider erwies sich diese Wahl als totaler reinfall. Vom Aussehen her ganz ok. Aber was den Rest anging, war es absoluter Schrott. Schlechte sprachqualität, billiges Plastik und auch damals schon klingeltöne fast ausschließlich in Form von Musik. Da stehe ich ja total drauf. Das Ding ging zwei Tage später wieder zurück in den Laden.

Ich experimentierte nicht weiter herum und griff wieder zu einem Gigaset. Das erfüllte wenigstens annähernd meine Wünsche. Das Design war ok – in den achtziger oder frühen neunziger Jahren hätte ich gesagt sehr gut – und auch technisch entsprach es meinen Bedürfnissen. Bis auf die klingeltöne. Immer noch zu 90% Musik. Ganz toll!

Im Herbst letzten Jahres, man konnte fast die Uhr danach stellen, gab auch dieses Telefon so langsam den Geist auf. Der Akkudeckel ging des Öfteren von alleine auf und eine der menütasten unter dem Display nahm ab und an keine befehle mehr entgegen.

Wieder ging ich los und suchte nach einem mir geeigneten Telefon. Als ich vor dem Regal mit den Telefonen stand, musste ich erst einmal auf das Datum meiner Uhr schauen um mich davon zu überzeugen, daß wir tatsächlich Ende 2007 hatten. Man könnte dieses Gefühl auch als Déjù Vu bezeichnen. Die gleichen Modelle wie vor 6 Jahren. Schlechtes design und billiges Plastik. Klobig und einfach nur hässlich.

Sicher kann man diese Aussage als subjektiv betrachten. Allerdings ist bei der Tatsache, daß immer noch nahezu unveränderte Telefonmodelle wie vor mehr als fünf Jahren in den Läden stehen, eine gewisse Kritik gerechtfertigt.

Nun könnte man meinen, daß sich wenigstens technisch etwas getan haben sollte. Um es gleich vorweg zu nehmen – vergesst es. Bis auf ein paar ‚Features‘ wie Farbdisplays, die im übrigen qualitativ noch nicht einmal an die Displays von mobiltelefonen der jahrtausendwende heranreichen, oder „klingeltöne“ im mp3 Format, hat sich leider nichts getan.

Nun stand ich wieder da und suchte nach einem dieser technischen ‚Wunderwerke‘ für zuhause. Mir gefiel diesmal rein gar nichts von dem was dort, wahrscheinlich schon seit der Euroeinführung, herum stand.

Ich informierte mich letztendlich im Internet nach ’neuen‘ festnetztelefonen. Ich entschied mich, wie konnte es anders sein, auch diesmal für ein Gigaset (SL565) von Siemens. Und wieder aus den oben genannten gründen. Vom design her setzt es sich schon erheblich von den anderen Modellen auf dem Markt ab. Technisch gesehen allerdings ist auch dieses Telefon kein Quantensprung. Auch wenn man versucht hat, einige Funktionen vom mobilen telefonmarkt zu übernehmen, sind diese teilweise völlig unbrauchbar. Dazu aber in einem späteren beitrag mehr. Falls ich Lust habe.

Wenn man den mobilen telefonmarkt betrachtet, haben viele Schwierigkeiten den Überblick zu behalten. Fast schon wöchentlich werfen die Hersteller neue Telefone auf den Markt. Die Technik entwickelt sich nun mal weiter, das weiß jeder. Nur die Leute in den Festnetztelefon-Abteilungen der Firmen wissen das anscheinend nicht. Falls es diese Abteilungen überhaupt noch gibt… Mir ist bewusst, daß der mobile telefonmarkt zukunftssicherer ist als der stationäre und diese beiden Bereiche immer mehr verschmelzen (sollten). Nur gibt es Menschen, die sich auch in Zukunft noch ein Festnetztelefon anschaffen werden und zuhause lieber mit diesem telefonieren wollen. Sei es nun aus Kostengründen oder die Tatsache, sich keinen mp3 Player oder ein möchtegern-Fotoapparat ans Ohr halten zu müssen um zu telefonieren.

Y





Musik umsonst und legal

3 02 2008

Es soll ja tage geben, an denen einem die eigene Musiksammlung zum Hals raushängt und man einfach mal wieder etwas Neues hören möchte. Oder man möchte einfach mal seinen angeborenen musikgeschmacklichen Horizont erweitern. Jedenfalls ging mir das schon das eine oder andere Mal so.

Das man dazu heutzutage nicht mehr unbedingt vor die Tür gehen muß, weiß mittlerweile jeder. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, sich die Musik über dutzende filesharing Programme zu besorgen oder die ‚vorhör‘ Möglichkeiten verschiedenster seriöser Anbieter zu nutzen. Diese vermitteln einem jedoch keine wirkliche Vorstellung vom gehörten Song oder Album.

Eine andere Art des ‚Probehörens‘ bietet Jamendo. Hier bieten Künstler verschiedenster Musikrichtungen ihre Alben zum anhören und zum Download an. Bei letzterem stehen einem das mp3 oder ogg Format zur Auswahl. Das ogg Format bietet dabei im Vergleich zu mp3 die etwas bessere Qualität. Wobei die angebotenen mp3 Dateien mit 192kb/s komprimiert sind und letztendlich für den ’normal-User‘ vollkommen ausreichend sein dürften.

Wer keine Lust hat die Alben im Ganzen herunterzuladen, der hat die Möglichkeit sich die einzelnen Songs in einer Art Musicplayer anzuhören und bei gefallen dann auch auf seiner Festplatte abzulegen. Wem die Musik gefällt oder aber nicht gefällt, hat außerdem die Möglichkeit, seine Art der Kritik an die Hörergemeinde weiterzugeben. Auch die Möglichkeit, den musikschaffenden Künstler finanziell zu unterstützen, gibt es.

Y





iPod Touch/iPhone Dollar bill dock

1 02 2008

Wer schon immer mal etwas selbst basteln wollte, oder bisher zu geizig war, seinem iPod/iPhone ein passendes dock zu gönnen, der sollte sich das folgende Video mal genauer anschauen.

Mit etwas Fingerspitzengefühl und der nötigen ruhe bastelt man sich ein dock aus einer Dollar-Note.

Das Video ist nicht mehr ganz neu. Aber aktuell genug.

Für Grobmotoriker ist diese Bauanleitung eventuell nicht gerade eine große Hilfe. Dennoch sollen solche Basteleien zur inneren Ruhe beitragen – habe ich mal gehört. Keine Ahnung ob’s tatsächlich stimmt…

Wer gerade keine Dollar-Note zur Hand hat, geht einfach in die nächste Wechselstube und tauscht halt eine Euro Note. Beim aktuellen Wechselkurs fallen vielleicht gleich zwei Scheinchen ab, aus denen man gleich zwei Docks basteln kann.

Ob das ganze auch mit Euro-Noten funktioniert kann ich nicht sagen. Aber wen interessiert’s? Wenn schon, denn schon – nicht wahr?

Ach ja, noch ein Nachtrag. Das Ganze geht natürlich auch mit einer 1-Dollar-note. Die hat die gleiche Größe wie die 100-Dollar-note im Video. Außerdem wird das dock billiger. 😉

Y





Colloquy ein Ressourcenfresser?

25 01 2008

Zur Vorgeschichte…

Wer sich des Öfteren in IRC Channels herumtreibt, dem dürfte das Programm Colloquy ein Begriff sein. Ich persönlich benutze das Programm tagtäglich.

Seit einiger zeit fiel mir jedoch auf, daß sich der Lüfter meines MacBooks in regelmäßigen Abständen durch hoch und runterdrehen bemerkbar machte. Bei einem Blick in die Aktivitätsanzeige merkte ich, daß der Prozess ‚mdworker‘ relativ viel Prozessorleistung für sich beanspruchte. Mdworker ist ein metadata indexer von Spotlight, der ein schnelles durchsuchen sämtlicher Informationen und Dateien auf der Festplatte ermöglicht. Dazu muß Spotlight bei erstmaliger Aktivierung, bzw. nach längerer Deaktivierung, einmal die komplette Festplatte indizieren. Dies kann unter Umständen mehrere Stunden dauern. Ist das geschehen, nimmt Spotlight in Zukunft nur noch veränderte Dateien in die Indizierung auf. Die erstmalige Indizierung kann eine hohe Prozessorauslastung verursachen, bei der schon mal ab und an der Lüfter zu hören ist. Eine häufige mdworker Aktivität hatte ich allerdings nicht mehr beobachten können, seit dem ich das MacBook das erste Mal in Betrieb nahm.

Nun begann die ursachensuche. Nach circa einwöchiger Nachforschungen in dutzenden Foren, die jedoch keine wirkliche Hilfe brachten, fiel mir mehr oder weniger durch Zufall auf, daß das oben erwähnte Colloquy ständig log-Dateien auf die platte schrieb und somit Spotlight dazu veranlasste, diese in die Indizierung aufzunehmen und somit die relativ hohe Prozessorauslastung verursachte. Ein deaktivieren von Spotlight kam für mich nicht in Frage, da ich diese Funktion des Öfteren brauche. Also blieben mir nur zwei Alternativen. Entweder auf ein anderes IRC Programm umsteigen, oder eine Möglichkeit finden Colloquy dazu zu bringen, weniger oder gar keine log-Dateien zu schreiben.

Die Lösung bringt Colloquy selbst mit. Einfach in den Einstellungen unter ‚Aufzeichnungen‘ die beiden Punkte „Protokolle für Gesprächsräume sichern“ und „Protokolle für direkte Gespräche sichern“ deaktivieren. Der ’normal-User‘ braucht diese beiden Funktionen normalerweise nie. Außerdem kann eine Reduzierung des Nachrichtenverlaufs unter ‚Verhalten‘ helfen. Allerdings ist das nur eine Vermutung meinerseits.

Wer also in der gleichen oder ähnlichen Lage sein sollte, in der ‚mdworker‘ bis dato unerklärlicherweise Probleme macht, der findet eventuell hiermit Erleuchtung.

Y