Kunst aus Buchstaben mit Wordle

30 06 2008

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Moderne Kunst mal anders und völlig kostenlos?

Wordle ist genau dafür geschaffen, sich seine eigene Kunst mit ein paar Mausklicks zu erstellen.

Dabei schreibt man einfach selbst ein paar Worte in das vorgegebene Textfeld oder kopiert sie von irgendwo her dort hinein. Dabei kann es sich z.B. um den Inhalt einer email oder um den gerade abgetippten Text an die Oma handeln.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die RSS oder Atom Feeds einer beliebigen Internetseite zu kopieren und in die entsprechende Zeile einzufügen.

Je nach dem wozu man sich nun entschieden hat, erzeugt Wordle nun ein Java basiertes Bild aus zufällig angeordneten Wörtern. Sollte einem die entstandene Wörterkunst nicht zusagen, kann man noch etwas Feintuning betreiben und sich sein Kunstwerk so zurechtbiegen bis es passt.

Ist der persönliche Geschmack getroffen, speichert man sein Werk entweder in der Galerie ab oder druckt es direkt aus. Letzteres garantiert natürlich, daß nur der ‚Künstler‘ selbst das gerade erstellte Werk besitzt. Ein Unikat sozusagen.

Es ist allerdings nicht möglich, das erzeugte Kunstwerk als JPG oder andere Bildformate abzuspeichern. Dennoch gibt es einen Trick, mit dem man sein Bild später anderweitig verwenden kann. Falls man sich für das Drucken entschieden hat, speichert man das Bild in den Druckoptionen einfach als PDF und bearbeitet es dann nach Belieben weiter.

Einzige Vorraussetzung für den künstlerischen Buchstabensalat ist eine aktuelle Java Version auf seinem System.

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Firefox 3 Scrollgeschwindigkeit anpassen

27 06 2008

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Wem, wie mir, die vertikale Scrollgeschwindigkeit des Firefox Browsers zu ermüdend ist und einem beim scrollen durch inhaltlich große Webdokumente der Zeigefinger anfängt zu lahmen, der kann nun mit den folgenden zwei einfachen Schritten Abhilfe schaffen.

Als erstes gibt man, wie beim vorangegangenen Thema auch schon, in der Adresszeile folgenden Befehl ein, den man natürlich mit der Enter Taste bestätigt: about:config

Wieder kommt der Warnhinweis, daß man ja vorsichtig sein sollte mit dem was man nun zu tun gedenkt. Es geht schließlich beim nächsten Schritt an die ‚Eingeweide‘ des Firefox.

Wir nicken diesen Warnhinweis ab und geben in die Zeile Filter mousewheel.withnokey.sysnumlines ein und ändern mit einem Doppelklick auf die erscheinende Zeile den Wert von false auf true.

Im letzten Schritt geben wir nun noch mousewheel.withnokey.numlines im Filter ein und ändern mit einem Doppelklick auf die Zeile letztendlich den Wert auf die gewünschte Scrollgeschwindigkeit, die beim drehen am Mausrad erreicht werden soll.

Mit den Werten sollte man etwas experimentieren, um die für einen selbst angenehme Scrollgeschwindigkeit zu finden. Bei mir selbst hat sich schon der Wert von 3 als angenehm erwiesen.

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Firefox 3 Farbmanagement optimieren

22 06 2008

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Eine der vielen Verbesserungen in Firefox 3 ist die Steuerung des Farbmanagements. Damit lassen sich auf Internetseiten integrierte Bilder lebhafter darstellen als dies von Hause aus von Firefox eingestellt ist.

Wer dies ändern möchte tippt einfach in der Adresszeile des Firefox 3 Browsers die folgende Zeile ein:

about:config

Der darauf erscheinende Warnhinweis kann getrost mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“, oder für die englische Version „I’ll be careful, I promise!“, abgenickt werden. Trotzdem sollte man sich diesen Warnhinweis eventuell doch einmal durchlesen. Dies gilt insbesondere für die Grobmotoriker unter uns.

In die Zeile FILTER gibt man nun folgendes ein:

gfx.color_management.enabled

Sieht man nun die Zeile gfx.color_management.enabled vor sich, genügt ein Doppelklick auf diese zeile um den voreingestellten Wert von FALSE auf TRUE zu setzen. Das ist genau das was wir erreichen wollen um die dargestellten Farben im Browser brillianter erscheinen zu lassen.

Ist dies erfolgt, einfach den Firefox neu starten und das Ergebnis genießen.

Zu erwähnen wäre noch, daß diese Vorgehensweise sowohl auf dem Mac als auch auf dem PC gleichermaßen funktioniert.

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Wie hieß der Song doch gleich? Teil 2

21 03 2008

button-tunatic.jpgIm Gegensatz zum ersten Beitrag, der sich mit diesem Thema befasst, funktioniert folgende Methode schon etwas einfacher. Außerdem kann man sich peinliche Auftritte alá „Deutschland sucht den Superidioten“ sparen.

Mit Tunatic kann man einfach per Tastenklick den gesuchten Track identifizieren lassen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Song in diesem Moment im Hintergrund läuft und ein an den Computer angeschlossenes bzw. eingebautes Mikrofon ordentlich konfiguriert und aktiviert ist.

Tunatic lauscht jetzt über den Mikrofoneingang und gleicht die gehörte Melodie mit einer Datenbank im Internet ab. Dabei ist es ratsam, während der Suche einfach mal die Klappe zu halten und eventuelle Nebengeräusche zu unterlassen und Tunatic in Ruhe lauschen zu lassen.

Ist der gesuchte Song gefunden, dies kann unter Umständen schon mal bis zu 30 Sekunden dauern, kann man sich mit einem Klick auf den erscheinenden Pfeil in Tunatic weitere Informationen zu diesem Song in Form von Lyrics und Kaufmöglichleiten anzeigen lassen. Dabei wird man auf entsprechende Seiten weitergeleitet.

Tunatic ist Freeware und für den Mac und PC erhältlich.

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Musik umsonst und legal

3 02 2008

Es soll ja tage geben, an denen einem die eigene Musiksammlung zum Hals raushängt und man einfach mal wieder etwas Neues hören möchte. Oder man möchte einfach mal seinen angeborenen musikgeschmacklichen Horizont erweitern. Jedenfalls ging mir das schon das eine oder andere Mal so.

Das man dazu heutzutage nicht mehr unbedingt vor die Tür gehen muß, weiß mittlerweile jeder. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, sich die Musik über dutzende filesharing Programme zu besorgen oder die ‚vorhör‘ Möglichkeiten verschiedenster seriöser Anbieter zu nutzen. Diese vermitteln einem jedoch keine wirkliche Vorstellung vom gehörten Song oder Album.

Eine andere Art des ‚Probehörens‘ bietet Jamendo. Hier bieten Künstler verschiedenster Musikrichtungen ihre Alben zum anhören und zum Download an. Bei letzterem stehen einem das mp3 oder ogg Format zur Auswahl. Das ogg Format bietet dabei im Vergleich zu mp3 die etwas bessere Qualität. Wobei die angebotenen mp3 Dateien mit 192kb/s komprimiert sind und letztendlich für den ’normal-User‘ vollkommen ausreichend sein dürften.

Wer keine Lust hat die Alben im Ganzen herunterzuladen, der hat die Möglichkeit sich die einzelnen Songs in einer Art Musicplayer anzuhören und bei gefallen dann auch auf seiner Festplatte abzulegen. Wem die Musik gefällt oder aber nicht gefällt, hat außerdem die Möglichkeit, seine Art der Kritik an die Hörergemeinde weiterzugeben. Auch die Möglichkeit, den musikschaffenden Künstler finanziell zu unterstützen, gibt es.

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Colloquy ein Ressourcenfresser?

25 01 2008

Zur Vorgeschichte…

Wer sich des Öfteren in IRC Channels herumtreibt, dem dürfte das Programm Colloquy ein Begriff sein. Ich persönlich benutze das Programm tagtäglich.

Seit einiger zeit fiel mir jedoch auf, daß sich der Lüfter meines MacBooks in regelmäßigen Abständen durch hoch und runterdrehen bemerkbar machte. Bei einem Blick in die Aktivitätsanzeige merkte ich, daß der Prozess ‚mdworker‘ relativ viel Prozessorleistung für sich beanspruchte. Mdworker ist ein metadata indexer von Spotlight, der ein schnelles durchsuchen sämtlicher Informationen und Dateien auf der Festplatte ermöglicht. Dazu muß Spotlight bei erstmaliger Aktivierung, bzw. nach längerer Deaktivierung, einmal die komplette Festplatte indizieren. Dies kann unter Umständen mehrere Stunden dauern. Ist das geschehen, nimmt Spotlight in Zukunft nur noch veränderte Dateien in die Indizierung auf. Die erstmalige Indizierung kann eine hohe Prozessorauslastung verursachen, bei der schon mal ab und an der Lüfter zu hören ist. Eine häufige mdworker Aktivität hatte ich allerdings nicht mehr beobachten können, seit dem ich das MacBook das erste Mal in Betrieb nahm.

Nun begann die ursachensuche. Nach circa einwöchiger Nachforschungen in dutzenden Foren, die jedoch keine wirkliche Hilfe brachten, fiel mir mehr oder weniger durch Zufall auf, daß das oben erwähnte Colloquy ständig log-Dateien auf die platte schrieb und somit Spotlight dazu veranlasste, diese in die Indizierung aufzunehmen und somit die relativ hohe Prozessorauslastung verursachte. Ein deaktivieren von Spotlight kam für mich nicht in Frage, da ich diese Funktion des Öfteren brauche. Also blieben mir nur zwei Alternativen. Entweder auf ein anderes IRC Programm umsteigen, oder eine Möglichkeit finden Colloquy dazu zu bringen, weniger oder gar keine log-Dateien zu schreiben.

Die Lösung bringt Colloquy selbst mit. Einfach in den Einstellungen unter ‚Aufzeichnungen‘ die beiden Punkte „Protokolle für Gesprächsräume sichern“ und „Protokolle für direkte Gespräche sichern“ deaktivieren. Der ’normal-User‘ braucht diese beiden Funktionen normalerweise nie. Außerdem kann eine Reduzierung des Nachrichtenverlaufs unter ‚Verhalten‘ helfen. Allerdings ist das nur eine Vermutung meinerseits.

Wer also in der gleichen oder ähnlichen Lage sein sollte, in der ‚mdworker‘ bis dato unerklärlicherweise Probleme macht, der findet eventuell hiermit Erleuchtung.

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Datenschubser

26 11 2007

Für alle die ihr iPhone oder iPod Touch durch einen immer noch viel diskutierten und umstrittenen eingriff um einige zusätzliche Features erweitert haben, gibt es eine Möglichkeit, Daten auf einfachste Weise untereinander oder einem Mac Rechner hin und her zu bewegen.

Voraussetzung dafür ist eine aktive WiFi Verbindung und das Programm DropCopy auf dem Mac UND auf dem iPhone/iPod Touch. DropCopy für die beiden mobilen Geräte bezieht man am einfachsten über den Installer unter der Kategorie Utilities.

Dazu kommt noch das Tool Mobile Finder, um die auf dem iPhone/iPod Touch empfangenen Dateien in die jeweiligen Unterordner zu verschieben. Bei Fotos oder Musik-Dateien macht das jedoch wenig Sinn, da diese erst mit iTunes synchronisiert werden müssen, um sie auf dem gerät wiedergeben zu können. Der Mobile Finder ist ebenso über den Installer zu beziehen.

Nach dem installieren muß DropCopy auf den jeweiligen Geräten gestartet werden. Beide Seiten erkennen sich nach ein paar Sekunden automatisch. Beim Mac ist ein schwacher, einem ‚Wurmloch‘ ähnelnder kreis auf dem Desktop zu sehen, in den die zu verschiebenden Dateien per drag and drop gezogen werden, um sie per WiFi auf das iPhone oder den iPod Touch zu kopieren. Auf dem Telefon oder dem iPod ist nun der Mobile Finder gefragt, um empfangene Dateien weiter zu verarbeiten. Das DropCopy Verzeichnis findet man dort unter „/var/root/Media/“.

Leider ist es zurzeit nicht möglich die empfangenen Dateien direkt mit DropCopy in jeweilige Ordner auf einem gerät zu kopieren oder zu verschieben. Ausgenommen davon sind PDF Dateien, die automatisch ins auszuschnäuzend „/var/root/Media/PDF“ kopiert werden.

Anders verhält es sich beim versenden von Dateien vom iPhone/iPod Touch zu anderen per WiFi verbundenen Geräten. Ein Fingertip auf das ‚Wurmloch‘ von DropCopy und man kann aus verschiedenen Verzeichnissen auf dem gerät die zu versendende Datei suchen und auswählen.

DropCopy funktioniert auch unter Mac Rechnern unabhängig vom iPhone oder iPod Touch. Ob stationäre oder mobile Rechner spielt dabei keine Rolle. Alles in allem ist DropCopy ein durchaus nützliches und gelungenes Werkzeug zum bewegen von Dateien innerhalb kabelloser Netzwerke.

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