Top 5 Screensaver

23 03 2008

Jeder von uns kennt sie und jeder hat sie im Laufe seiner Computerbeschäftigung schon benutzt oder zumindest probiert. Sei es nun zu sinnvollen Zwecken oder einfach nur der Neugierde wegen.

Wollte man damals mit Zuhilfenahme von Bildschirmschonern ein ‚Einbrennen‘ von immer gleichen Bildschirminformationen in den Bildschirm verhindern, sind sie heutzutage, im Zeitalter der Flachbildschirme, mehr Zierde als wirklich von großem Nutzen.

Trotzdem hält die Entwicklung von Bildschirmschonern, nicht zuletzt wegen der grafischen Möglichkeiten heutiger Computer, weiterhin an.

Da die Geschmäcker bekanntlich sehr verschieden sind und sich auch ab und an mal ändern können, ist die kleine zusammengestellte Liste nicht wirklich aussagekräftig und spiegelt eher meinen momentanen Geschmack, was Screensaver angeht, wieder.

1131676914615s1.jpgMein momentan genutzter Screensaver heißt „LotsaWater“. Er zeigt realistische Wassereffekte von auf einer Wasseroberfläche auftreffende Regentropfen. Etwas Feintuning wie z.B. die Wassertiefe oder die Stärke des Regenfalls kann man auch noch betreiben. Laut meinen letzten Informationen ist „LotsaWater“ momentan nur für den Mac erhältlich. Dafür aber Freeware und Open Source. Ein kleiner Tip am Rande für Perfektionisten. Wer zusammen mit LotsaWater den Bilschirmhintergrund „Stones“ aus den von Mac OS mitgelieferten Hintergründen verwendet, erzeugt eine nahezu realistische Umgebung.

http://wakaba.c3.cx/s/lotsablankers/lotsawater.html

fene.jpgDer nächste Bildschirmschoner schimpft sich „Fenetres Volantes“. Keine Ahnung was das heißt. Ich denke mal irgendwas mit fliegenden Fenstern oder so. In der Tat fliegen nach Aktivierung des Schoners die gerade geöffneten Programmfenster des Mac in einstellbarer Anzahl und Geschwindigkeit durch den imaginären Raum. Bewegt man nun die Maus oder drückt irgendeine Taste um wieder zum Desktop zurückzukehren, wird der Bildschirmschoner nicht etwa einfach nur abrupt beendet. Die umherfliegenden Fenster setzen sich nun zügig in umgekehrter Reihenfolge wieder in die Ausgangsposition zusammen.

Wie erwähnt, ist auch dieser SCR dem Mac vorenthalten.

http://www.objective-cocoa.org/fenetresvolantes/en/index_en.html

globe.jpgNummer drei auf der Liste dürfte einigen Leuten bekannt vorkommen. Der Bildschirmschoner entstammt einer Idee aus dem Film „War Games“ und nennt sich „DEFCOM Globe“.

Eine durchsichtige sich drehende Erdkugel die aus fluoreszierendem grünen Draht zu sein scheint. Keine Ahnung wie man das sonst umschreiben soll.

Ebenfalls momantan ausschließlich für den Mac.

http://www.AmbrosiaSW.com/utilities/freebies/

electric.jpg„Electric Sheep“ nennt sich der nächste Schoner. Wobei dieser aus mehreren einzelnen Paketen zusammengebastelt wird. Man könnte ihn auch als kollektiven Bildschirmschoner bezeichnen. Man installiert sich zunächst das Hauptprogramm und sobald der Screensaver aktiviert ist, nimmt er über das Internet Kontakt zu anderen Computern auf und lädt sich die eigentlichen grafischen Pakete, die so genannten ‚Electric Sheep Packs‘ herunter. Wer keine Lust hat darauf zu warten bis etwas heruntergeladen ist, kann sich auch manuell die einzelnen Pakete aus dem Netz besorgen. Informationen dazu gibt es auf der unten angegebenen Seite.

Der Bildschirmschoner läuft unter Mac OS, Linux und Windows.

http://electricsheep.org/

cap_scr_fliqlo_r.jpg

Klassisch und nahezu zeitlos ist der letzte Bildschirmschoner auf meiner Liste. Er nennt sich „FLIQLO“. Eigentlich gibt es dazu nichts zu erzählen. Nur soviel – er läuft unter Mac OS und Windows und zeigt die Uhrzeit an und ist für Leute die etwas zu lange mit bunten Screensavern gespielt haben und einfach mal eine Pause brauchen. Damit man diese nicht überzieht, sollte man einfach mal einen Blick auf den Bildschirm werfen. 😉

http://www.9031.com/downloads/screensavers.html

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Wie hieß der Song doch gleich? Teil 2

21 03 2008

button-tunatic.jpgIm Gegensatz zum ersten Beitrag, der sich mit diesem Thema befasst, funktioniert folgende Methode schon etwas einfacher. Außerdem kann man sich peinliche Auftritte alá „Deutschland sucht den Superidioten“ sparen.

Mit Tunatic kann man einfach per Tastenklick den gesuchten Track identifizieren lassen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Song in diesem Moment im Hintergrund läuft und ein an den Computer angeschlossenes bzw. eingebautes Mikrofon ordentlich konfiguriert und aktiviert ist.

Tunatic lauscht jetzt über den Mikrofoneingang und gleicht die gehörte Melodie mit einer Datenbank im Internet ab. Dabei ist es ratsam, während der Suche einfach mal die Klappe zu halten und eventuelle Nebengeräusche zu unterlassen und Tunatic in Ruhe lauschen zu lassen.

Ist der gesuchte Song gefunden, dies kann unter Umständen schon mal bis zu 30 Sekunden dauern, kann man sich mit einem Klick auf den erscheinenden Pfeil in Tunatic weitere Informationen zu diesem Song in Form von Lyrics und Kaufmöglichleiten anzeigen lassen. Dabei wird man auf entsprechende Seiten weitergeleitet.

Tunatic ist Freeware und für den Mac und PC erhältlich.

Y