Datenschubser

26 11 2007

Für alle die ihr iPhone oder iPod Touch durch einen immer noch viel diskutierten und umstrittenen eingriff um einige zusätzliche Features erweitert haben, gibt es eine Möglichkeit, Daten auf einfachste Weise untereinander oder einem Mac Rechner hin und her zu bewegen.

Voraussetzung dafür ist eine aktive WiFi Verbindung und das Programm DropCopy auf dem Mac UND auf dem iPhone/iPod Touch. DropCopy für die beiden mobilen Geräte bezieht man am einfachsten über den Installer unter der Kategorie Utilities.

Dazu kommt noch das Tool Mobile Finder, um die auf dem iPhone/iPod Touch empfangenen Dateien in die jeweiligen Unterordner zu verschieben. Bei Fotos oder Musik-Dateien macht das jedoch wenig Sinn, da diese erst mit iTunes synchronisiert werden müssen, um sie auf dem gerät wiedergeben zu können. Der Mobile Finder ist ebenso über den Installer zu beziehen.

Nach dem installieren muß DropCopy auf den jeweiligen Geräten gestartet werden. Beide Seiten erkennen sich nach ein paar Sekunden automatisch. Beim Mac ist ein schwacher, einem ‚Wurmloch‘ ähnelnder kreis auf dem Desktop zu sehen, in den die zu verschiebenden Dateien per drag and drop gezogen werden, um sie per WiFi auf das iPhone oder den iPod Touch zu kopieren. Auf dem Telefon oder dem iPod ist nun der Mobile Finder gefragt, um empfangene Dateien weiter zu verarbeiten. Das DropCopy Verzeichnis findet man dort unter „/var/root/Media/“.

Leider ist es zurzeit nicht möglich die empfangenen Dateien direkt mit DropCopy in jeweilige Ordner auf einem gerät zu kopieren oder zu verschieben. Ausgenommen davon sind PDF Dateien, die automatisch ins auszuschnäuzend „/var/root/Media/PDF“ kopiert werden.

Anders verhält es sich beim versenden von Dateien vom iPhone/iPod Touch zu anderen per WiFi verbundenen Geräten. Ein Fingertip auf das ‚Wurmloch‘ von DropCopy und man kann aus verschiedenen Verzeichnissen auf dem gerät die zu versendende Datei suchen und auswählen.

DropCopy funktioniert auch unter Mac Rechnern unabhängig vom iPhone oder iPod Touch. Ob stationäre oder mobile Rechner spielt dabei keine Rolle. Alles in allem ist DropCopy ein durchaus nützliches und gelungenes Werkzeug zum bewegen von Dateien innerhalb kabelloser Netzwerke.

Y





Faszination Apple

21 11 2007

„Oh nein“ werden jetzt wieder einige denken – „nicht schon wieder ein Apfel Thema…“, „…ich kanns nicht mehr hören – iPhone, iPod, iHier, iDa, iVorne, iHinten usw…“.

Wenn man die Leute daraufhin fragt, ob sie denn schon mal mit Apple gearbeitet haben, bzw. ein gerät in der Hand hatten, auf dem ein angebissener Apfel zu sehen ist, sagen mindestens 95% nein.

Wieso ist das so? Ein Grund ist, daß ständiges Gemecker eine typisch deutsche Eigenschaft ist. Ein anderer, daß erst mal alles was neu ist und in vielen Fällen auch besser oder sagen wir moderner, schlecht gemacht wird ohne sich SELBST über das kritisierte zu informieren. Nicht nur in bezug auf Apple. Auch das ist leider eine Eigenschaft die uns deutsche auszeichnet. Sicher gibt’s auch noch andere Gründe. Die aufzuzählen würde aber das Thema sprengen.

Was macht aber die Faszination Apple aus? Zum einen sicherlich ohne frage das Design. Bleiben wir doch einfach mal beim iPhone bzw den iPod Touch. Da diese beiden Geräte zurzeit nun mal zum Thema Nummer eins gehören. Ich erwähne hier auch den iPod Touch, weil er bis auf die Telefonfunktion nahezu identisch ist, was die Software und das Bedienkonzept angeht.

Ich war ende Juni, genau zu der zeit als das iPhone in den USA auf den Markt kam, in New York. Ich war vorher genauso skeptisch wie viele andere auch. Ich konnte den hype der um das Telefon gemacht wurde nicht verstehen. Nur posaunte ich diese Bedenken nicht heraus, sondern wollte mir vorher selbst ein Bild machen.

Einen Tag nach dem release des iPhone zog ich also in den Apple store an der 5th Avenue. Ich musste nicht lange warten und hielt eins dieser begehrten Geräte in der Hand.

Und jetzt kommt genau das, was Apple mit nahezu allen Geräten auszeichnet – die Wertigkeit. Genau das war das erste, das mir beim iPhone auffiel. Und nach dem ersten Fingertip auf das Display bekam ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Die Bedienung und die Umsetzung der eingaben gingen so leicht und unkompliziert von der Hand als ob es das selbstverständlichste wäre und diese Art der Technik schon Jahrzehnte existiert.

Sicher haben andere Geräte die Touchscreentechnologie auch schon längere zeit integriert. Meist aber nicht ohne den Stylus als Eingabehilfe zu benutzen. Bei PDAs zum Beispiel. Aber nicht in dieser Form und mit dieser Unkompliziertheit. Das blättern durch listen mit einem ‚fingerwisch‘ wäre ein Beispiel dafür. Bei anderen Geräten bisher undenkbar. Man kann es nur begreifen, wenn man eins dieser Geräte in die Hand nimmt und selbst probiert was damit gemeint ist.

Genauso verhält es sich beim Apple eigenen, auf Unix basierenden Betriebssystem Mac OS. Man sagt, daß Mac OS ein Betriebssystem für Frauen wäre. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich das erste Mal vor einem Mac gesessen habe, musste ich über diesen Satz nur lachen, weil ich nicht verstanden habe wie die Aussage gemeint war. Jetzt weiß ich es und jeder der schon mal mit Mac OS gearbeitet hat.

Ich arbeite zuhause parallel mit zwei Betriebssystemen. Mit dem genannten Mac OS und mit Windows Vista. Auch mit Vista lässt es sich gut arbeiten. Wenn man aber die Wahl hat das ‚logischere‘ Betriebssystem zwischen den beiden zu wählen, dann fällt die Wahl ganz klar auf Mac OS. Auf Details werde ich hier nicht eingehen. Allein schon wegen dem logischen aufbau wird Mac OS auch gerne als Frauen-Betriebssystem bezeichnet. 😉

Schauen wir zum Schluß mal auf den Bereich Laptops. Ich selbst habe seit einiger zeit ein weißes Macbook. Oft kopiert und doch nie erreicht. Und da kommt wieder das Thema Wertigkeit zum tragen. Top Verarbeitung und von der Akkuleistung mal ganz zu schweigen. Ich schaffe es ohne Probleme das Macbook mit eingeschaltetem WiFi und Bluetooth 4:50h am Laufen zu halten. Mit ausgeschaltetem Wifi und Bluetooth sind es sogar knapp über 6h. Und das in der ‚low budget‘ Reihe der Apple Laptops.

Sicher haben Apple Produkte ihren Preis. Und der kann unter Umständen recht gepfeffert seit. Man schaue sich das topmodell des Macbook Pro an.

Das ist mit Sicherheit auch ein Grund wieso die Leute in der heutigen Zeit lieber zu einem geiz oder blöd Modell greifen, anstatt auf Qualität zu schauen. Und ich weiß aus Erfahrung, daß preiswerte Geräte mit einer endlosen ausstattungsliste, die auch von Lebensmitteldiscountern angeboten werden, qualitativ nie das bieten können wie (weit) teurere Produkte mit noch nicht einmal der Hälfte an ausstattungsmerkmalen. Das ist so und wird immer so bleiben. Wer billig kauft, kauft zweimal.

Es scheint zurzeit einen regelrechten Apple-Boom zu geben. Und das unabhängig vom iPhone. Im Computerbereich sind es nicht wenige die komplett auf den Mac umsteigen. Eben wegen den oben genannten gründen. Und die erwähnte Wertigkeit gepaart mit dem design machen einen nicht unerheblichen Teil dieser ‚Faszination‘ Apple aus. Fakt ist, daß kein Produkt perfekt ist. Weder die Produkte von Apple, noch die von anderen Herstellern. Auch die genannten Betriebssysteme haben ihre Macken. Das kann ich auch aus Erfahrung sagen. Nur schnürt Apple mit seinen Produkten, ob Hardware, Software, Computer oder Telekommunikation, die besseren Pakete.

Jeder muß für sich selbst entscheiden was er will. Aber er soll sich bitteschön VORHER mit seinen EIGENEN Augen, Händen und vor allem mit dem Kopf über die Dinge informieren, über die er so gerne herzieht. Und derjenige wird merken, daß vorschnelle Kritik völlig überflüssig war. Mich selbst manchmal eingeschlossen. Amen 😉

Y





Wie hieß der Song doch gleich?

17 11 2007

Na, habt ihr euch gestern mal wieder mit Freuden oder Kollegen über Musik vergangener Tage oder Jahre unterhalten? Wer kennt das nicht. Kaum will man seinen Beitrag zu diesem Gespräch leisten, fällt einem doch glatt weder der Interpret noch der Titelname ein. Wie war der doch gleich? Wenn dann beim Versuch seinen Kollegen oder Freunden den gesuchten titel auch noch vorzusingen und einen nur schmerzverzerrte Gesichter anschauen und auch noch sämtliche Hände reflexartig zum Schutz des Trommelfells in Richtung Gehörgang schnellen, dann ist zeit damit aufzuhören und sich an den nächsten verfügbaren Computer mit Internetanschluß zu setzen und die Seite Midomi aufzurufen.

Midomi ‚kümmert‘ sich genau um solche Fälle. Natürlich nicht ohne Zutun des Benutzers. Dieser kann wählen, ob er den gesuchten Song per angeschlossenem Mikrophon und eigenem ‚einsingen‘ oder per suchbefehl aufspüren lassen möchte.

Ersteres funktioniert recht gut wenn der Benutzer wenigstens einigermaßen die Tonlage trifft. Tut er das nicht, ich erinnere an die schmerzverzerrten Gesichter, spuckt die Seite manchmal recht amüsante Suchergebnisse aus, die oft nicht im geringsten etwas mit dem gesuchten Titel zu tun haben. Das wiederum hat den Vorteil, daß man Musik kennenlernt, die man wohl nie im Leben von selbst gefunden, geschweige denn konsumiert hätte.

Desweiteren bietet einem die Seite die Möglichkeit, seine Gesangskünste mit anderen Nutzern zu teilen und gleichzeitig als Suchhilfe für zukünftige suchanfragen bereitzustellen. Somit wird die Datenbank immer größer und man erreicht dadurch gezieltere Treffer.

Y





To message or not to message

17 11 2007

logo.pngSeit Jahren verwende ich ICQ als meinen favorisierten IM (Instant Messenger). Nur leider ist er in den Jahren immer aufgeblasener geworden und von Werbeeinblendungen überflutet. Von Fehlfunktionen bei der 6er Version mal ganz zu schweigen. Klar, er ist umsonst und man kann (soll) sich deshalb ruhig mal mit Werbung zuballern lassen und eventuell auch mal auf einen dieser blinkenden Nervtöter klicken, in der Hoffnung, daß das Geblinke dann aufhört. Aber Fehlanzeige. Natürlich könnte man sich einen anderen IM installieren wie zb. den MSN Messenger von Microsoft. Nur was macht man mit den Kontakten, die man sich über Monate oder gar Jahre zusammengesammelt hat? Man kann ja nicht unbedingt davon ausgehen, daß diese wegen einem auch zu einem anderen IM wechseln. Sicher könnte man zwei drei oder sogar mehr IMs parallel laufen lassen. Nur wer will das schon?

Für diesen nicht seltenen Fall bieten sich sogenannte multi-protocol-messenger an. Diese können mehr oder weniger viele IM accounts gleichzeitig verwalten ohne mehrere Programme parallel laufen lassen zu müssen. Da wäre zum Beispiel Trillian. Über das Menü von Trillian lassen sich die einzelnen Protokolle recht komfortabel verwalten und auch zusätzlich hinzufügen oder aber auch aktivieren oder deaktivieren. Standardmäßig funktioniert Trillian mit den Protokollen von MSN, AIM, ICQ, Yahoo und IRC-chat. Es gibt zwei Versionen von Trillian. Die Basic und die kostenpflichtige Pro. Die Pro Version unterscheidet sich in zwei primären Optionen von der Basic. Die wären der video-chat und die Möglichkeit Protokolle über plugins hinzuzufügen. Ein Beispiel dafür wäre das Skype plugin SkyLlian. Wer allerdings denkt, daß SkyLlian wie die anderen Protokolle funktioniert wird leider enttäuscht. Beim aktivieren des plugin wird Skype über Trillian gestartet und läuft parallel neben Trillian. Und genau das will man ja nicht wirklich oder?

Bei eintreffenden chat oder Audio/Video anfragen poppen bei beiden Programmen, in den Grundeinstellungen, Fenster auf die um Beachtung buhlen. In dem Fall hat die multi-protocol Idee ihren Sinn verfehlt und man kann dieses plugin getrost deaktiviert lassen bzw. es gar nicht erst installieren. Desweiteren existiert noch eine Version von Trillian. Sie nennt sich Trillan Astra. Leider befindet sich diese schon seit Ewigkeiten in der Entwicklung und hat im Moment den beta Status erreicht. Zurzeit scheint auch der Downloadbereich down zu sein. Also wer Interesse hat sollte dort ab und an mal vorbeischauen.

Für alle anderen, die auf Experimente verzichten und bis zum erscheinen einer stabilen Astra (4.0) lieber eine stabile Version installieren wollen, dem empfehle ich die 3.1. Trillian 3.1 und Trillian Astra (4.0) gibt es für MacOS und für Windows. Kommen wir zu Adium für MacOs und Pidgin (ehemals Gaim) für Windows. Adium basiert auf Pidgin und sie unterscheiden sich nicht sonderlich in den Grundfunktionen. Beide Programme sind sehr minimalistisch gehalten, was sie deshalb sehr interessant macht. Außerdem sind sie open source und frei von Werbung. Beide unterstützen mindestens fünfzehn Protokolle wie zb. die altbekannten wie ICQ, MSN, AIM usw. Ein Skype Protokoll fehlt auch hier. Sowie die Möglichkeit verschiedene Skins zu benutzen – bis jetzt. Ist auch ganz gut so. Leider konnte ich die MacOS Version noch nicht testen, da ich leider noch kein Mac besitze. Wird sich aber in den nächsten zwei bis drei Wochen ändern. 😛

Fast ausschließlich für Windows – unter Umständen auch für Linux – gibt es ein multi-protocol Programm namens Miranda. Klingt wie eine brause – kann aber weit mehr. Das ebenso minimalistisch gehaltene Programm zeichnet sich dadurch aus, daß es durch unzählige plugins erweiterbar ist und man es so zu einer beachtlichen Größe ‚aufblasen‘ kann. Für experimentierfreudige sicherlich sehr reizvoll. Es unterstützt ebenso die gängigsten Protokolle wie ICQ, MSN, IRC, Jabber usw.

Wer also im Moment mehrere instant messenger benutzt, der sollte sich die oben genannten Programme mal anschauen. Was Skype angeht, scheint es zurzeit kein multi-protocol Programm zu geben, welches das Skype Protokoll unterstützt ohne beide Programme parallel laufen lassen zu müssen.

Y





Die HD Lüge

16 11 2007

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Jeder von uns ist sicherlich schon mehrere male in den letzten Wochen und Monaten über Werbung bekannter ‚blöd‘ und ‚geiz‘ märkte gestolpert, die einem preiswerte TV Geräte mit HD Eigenschaften suggerieren wollen. Ich erinnere mich noch an die Fußball WM und speziell die zeit davor, wo jeder dieser möchtegern HD Fernseher von einem überdimensionalen Fußball umrahmt war und einem vielversprechende Fußballübertragungen in HD versprach. Ich persönlich konnte beim Anblick dieser Werbung nur müde lächeln. Am liebsten hätte jeden Kunden, der mit solch einem „HD“ Fernseher aus dem Laden kam, ausgelacht. Ich wäre aber kurz danach von mehreren ‚blöd‘ oder ‚geiz‘ Markt Anwälten wegen Geschäftsschädigung verklagt worden. Denn ich wusste, daß Fußballübertragungen mit diesen preiswerten „HD“ Modellen eher aussahen wie eine Liveübertragung der NASA bei der Beobachtung eines Kometen.

Heute, eineinhalb Jahre später habe ich mir mal die zeit genommen, die im Moment aktuellen HD Fernseher anzuschauen und mich mit einem mir gut bekannten Verkäufer dieser Fernseher zu unterhalten. Natürlich nicht ohne mich vorher einigermaßen gut zu informieren, über das was heute, ende 2007, als aktuell bezeichnet wird. Ich will hierbei auf keinen Fall auf technische Details eingehen. Vielmehr darauf, daß potenziellen Kunden bewusst Informationen vorenthalten werden, die sich nach einem neuen (HD) Fernseher umsehen und auch kaufen wollen.

Ich traf mich mit diesem Verkäufer und er sollte mir ein paar Modelle, ohne vorher auf den Preis zu schauen, zeigen bzw. vorführen. Auf den meisten Modellen liefen die eigens vom Hersteller produzierten Werbefilmchen – natürlich in HD. Auf einigen Modellen sah ich aber ganz normale TV Übertragungen. Die meisten davon kamen von Nachrichtensendern. Genau daran konnte ich schon auf einiges schließen, was sich im nachhinein bewahrheitete. Ich sprach den Verkäufer darauf an und er reagierte darauf mit einem schwachen lächeln und einem leichten nicken und gab mir zu verstehen, daß er wüsste auf was ich hinaus wollte. Nämlich das die Bildqualität auf den Geräten mit den TV Übertragungen recht gut, wenn nicht sogar hervorragend waren. Ich bat ihn, doch mal bei einem Modell, auf dem diese Hersteller-Werbefilmchen liefen, auf TV zu schalten. Wie nicht anders zu erwarten, sah das Bild alles andere als gut aus. Ja gerade zu matschig. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als ob man im Photoshop bei einem Foto den ‚Ölfarbe-Filter‘ einschaltet. Erst wenn man einige Meter davon entfernt stand sah man eine Verbesserung. Aber das ist bestimmt nicht ‚im Sinne des Erfinders‘. Es sei denn man steht vor einem gerät mit mindestens einem Meter bilddiagonale in dieser Entfernung. Diese Modelle könnten sich jedoch die meisten von uns, schon wegen der Größe, nicht ins Wohnzimmer stellen.

Fakt ist, daß die verhältnismäßig preiswerten ’non HD‘ Fernseher und die, die maximal das Format ‚HD ready‘ unterstützen, was das normale TV Bild betrifft, die bessere Bildqualität liefern. Und seien wir doch mal ehrlich. 90 Prozent der von uns konsumierten Bildinformationen stammen von ganz normalen TV Übertragungen. Klar kommen auch mal HD-Übertragungen oder HD filme. Aber in einem (noch) verschwindend geringen Prozentsatz. Für mich waren die preiswerteren Geräte die über dem ‚HD ready‘ Standard angesiedelt sind (full HD, HD 1080p, …) durchweg enttäuschend.

Anders sieht es da bei Geräten aus, die vom Preis her (weit) oberhalb der 3000 Euro Marke angeboten werden. Diese Fernseher bieten selbst bei normalen TV Übertragungen ein recht ansehnliches Bild. Allerdings auch nur wieder bis zu einer bestimmten bilddiagonale. Man kann also sagen, je größer die bilddiagonale desto schlechter die Bildqualität bei normalen TV Übertragungen.

Diese Erfahrungen sind natürlich subjektiv und man braucht schon einige Vergleiche zwischen den Geräten um sich selbst ein Bild zu machen. Es ist aber eine Tatsache, daß ausgereifte röhrenfernseher, bei normalen TV Übertragungen, immer noch die bessere Bildqualität bieten. Ich selbst habe auch einen Flachbildfernseher aber ohne irgendwelche verstümmelten möchtegern HD Eigenschaften. Und ich bin mit der Bildqualität mehr als zufrieden. Beim Nachrichten schauen wie bei HD Übertragungen. Wer also hauptsächlich Nachrichten oder mal die eine oder andere Seifenoper schaut, sollte sich überlegen sein Geld lieber, wenn’s geht, in einen ’non HD‘ Flachbildfernseher zu investieren oder noch bei der alten Röhre bleiben und warten bis die ausgereiften Geräte auf den Markt kommen. Diese Modelle tragen dann nämlich entweder nur ein HD oder HDTV am Gehäuse ohne diese verspielten Zusätze wie ‚ready‘, ‚full‘ oder ‚1080p‘ etc. Dann also, wenn alles nur noch unter einem Standard verkauft wird oder verkauft werden darf.

Es gibt natürlich auch Leute, ich würde sogar behaupten sehr viele, die sich einen dieser „HD“ Fernseher ins Wohnzimmer stellen um damit bei Kollegen oder Verwandten groß aufzutrumpfen. Nur wird’s dann für denjenigen peinlich, wenn sich sein gegenüber mit Technik auskennt… Deshalb kann ich nur raten sich VORHER genau zu informieren über das was man sich da kaufen möchte. Quellen dafür gibt es reichlich hier im Internet. Google ist dein freund! Oder in einschlägigen Foren mit privaten Erfahrungsberichten und Tests.

Und noch ein Tip. Verzichtet bitte auf Informationen aus Zeitschriften in denen Geräte getestet und auch noch bewertet sind. Dann lieber selbst testen gehen und sich ein Urteil bilden. Die meisten Zeitschriften wie zb. Computer Bild, PC Welt, etc. sind von den Herstellern ‚gekauft‘ und bieten keinerlei unabhängige Berichte und Tests. Glaubt mir, es ist so. Leider.

Y





Anrufbeantworter

15 11 2007

Wer den Standardspruch oder den eigenen Ansagetext seines Anrufbeantworters satt hat und gerne mal wieder etwas neues drauf sprechen möchte, der sollte sich das kurze Video mal anschauen. Passt zwar besser in die wärmere Jahreszeit, aber dennoch eine Überlegung wert. Ein haken gibt es jedoch. Der Anrufer sollte etwas englisch verstehen, sonst könnte der Effekt verloren gehen. 😉 Das Video ist einfach nur genial. Ich habe Tränen gelacht. 😀 (Thanks to BWANA) Die Mac Besitzer und/oder die es werden, rufen einfach das Terminal auf und geben folgendes per Hand ein. Oder ihr kopiert euch den hier unten stehenden Text einfach heraus und fügt in so ins Terminal ein. Das ganze natürlich ohne die „. 😉

„say I am not able to answer the phone right now. I am currently out watering my lawn. Please leave a message after my sprinkler goes shikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshik shikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshikshik shikshikshikshikshikshikshikshik BEEP“

Die einzelnen SHIKs sollten natürlich alle hintereinander geschrieben werden.

Wenn das passiert ist, einfach enter drücken und dem Werk lauschen. 🙂

Yz

  





Music to go

15 11 2007

Als ich letztens mit dem iPod Touch auf der Suche nach interessanten Internetseiten war, die speziell für dieses Gerät und auch für das iPhone entwickelt wurden, stieß ich auf SeeqPod (vom iPod Touch oder iPhone über Safari ansurfen).

Auf den ersten Blick eine einfach gestrickte Seite mit tieferliegendem Inhalt. Dieser Inhalt bezieht sich auf mp3 Files nach denen man suchen und anhören kann. Das ganze for free. Eine WiFi Verbindung vorausgesetzt natürlich. Wenn man dann nach dem eintragen eines Suchbegriffs auf search tippt, bekommt man unter Umständen eine über einhundert Einträge zählende ergebnisliste ausgespuckt.

Genau aus diesem Grund sollte man seine suche differenzieren und zb bei der Suche nach einem Interpreten den Titelnamen mit eingeben. SeeqPod sucht sich nun von unzähligen quellen die einzelnen titel zusammen. Da gesuchte Songs genau deshalb mehrmals in den Suchergebnissen auftauchen, tippt man einfach in der Liste auf einen Eintrag und nach ein paar Sekunden laden fängt der iPod an diesen in töne umzusetzen. Sollte mal ein Song nicht geladen werden, tippt man einfach auf den nächsten in der Liste.

Einfach mal just for fun Musik hören? Kein Problem. Für diesen Fall bietet sich die Option Popular Playlists an. Dieses Untermenü enthält playlisten, die von anderen Usern erstellt worden sind. Oft unabhängig vom Künstler und Titel. Einen Haken hat die Sache jedoch. Man kann die Dateien nicht auf seinem gerät abspeichern – jedenfalls momentan noch nicht. 😉 Dafür sind die einzelnen Dateien in einer überraschend guten Qualität abgelegt. Was die Sache ein wenig entschädigt.

Sollte man nicht im Besitz eines iPod Touch oder iPhone sein, gibt es die Möglichkeit am heimischen Rechner auf der desktopvariante von SeeqPod und nach der kurzen Registrierung (free) , seine eigene playlist zu erstellen und diese, wenn man möchte, frei zugänglich zu machen. Mit einem kleinen Trick ist es sogar möglich, sich die Songs auf der Festplatte zu speichern. Auf dieser Seite gibt es ein tutorial wie man das ganze bewerkstelligt. Eine Funktionsgarantie gibt es meinerseits nicht. Das kann jeder selbst herausfinden. 😉

Für alle die irgendwo im Großstadtgetümmel etwas zeit haben und in einem Kaffee oder an einem öffentlichen Platz mit hotspot sitzen, ist dieses Angebot sicherlich eine willkommene Alternative zur eigenen auf dem iPod bzw. iPhone gespeicherten Musik.

Y