Kunst aus Buchstaben mit Wordle

30 06 2008

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Moderne Kunst mal anders und völlig kostenlos?

Wordle ist genau dafür geschaffen, sich seine eigene Kunst mit ein paar Mausklicks zu erstellen.

Dabei schreibt man einfach selbst ein paar Worte in das vorgegebene Textfeld oder kopiert sie von irgendwo her dort hinein. Dabei kann es sich z.B. um den Inhalt einer email oder um den gerade abgetippten Text an die Oma handeln.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die RSS oder Atom Feeds einer beliebigen Internetseite zu kopieren und in die entsprechende Zeile einzufügen.

Je nach dem wozu man sich nun entschieden hat, erzeugt Wordle nun ein Java basiertes Bild aus zufällig angeordneten Wörtern. Sollte einem die entstandene Wörterkunst nicht zusagen, kann man noch etwas Feintuning betreiben und sich sein Kunstwerk so zurechtbiegen bis es passt.

Ist der persönliche Geschmack getroffen, speichert man sein Werk entweder in der Galerie ab oder druckt es direkt aus. Letzteres garantiert natürlich, daß nur der ‘Künstler’ selbst das gerade erstellte Werk besitzt. Ein Unikat sozusagen.

Es ist allerdings nicht möglich, das erzeugte Kunstwerk als JPG oder andere Bildformate abzuspeichern. Dennoch gibt es einen Trick, mit dem man sein Bild später anderweitig verwenden kann. Falls man sich für das Drucken entschieden hat, speichert man das Bild in den Druckoptionen einfach als PDF und bearbeitet es dann nach Belieben weiter.

Einzige Vorraussetzung für den künstlerischen Buchstabensalat ist eine aktuelle Java Version auf seinem System.

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Firefox 3 Scrollgeschwindigkeit anpassen

27 06 2008

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Wem, wie mir, die vertikale Scrollgeschwindigkeit des Firefox Browsers zu ermüdend ist und einem beim scrollen durch inhaltlich große Webdokumente der Zeigefinger anfängt zu lahmen, der kann nun mit den folgenden zwei einfachen Schritten Abhilfe schaffen.

Als erstes gibt man, wie beim vorangegangenen Thema auch schon, in der Adresszeile folgenden Befehl ein, den man natürlich mit der Enter Taste bestätigt: about:config

Wieder kommt der Warnhinweis, daß man ja vorsichtig sein sollte mit dem was man nun zu tun gedenkt. Es geht schließlich beim nächsten Schritt an die ‘Eingeweide’ des Firefox.

Wir nicken diesen Warnhinweis ab und geben in die Zeile Filter mousewheel.withnokey.sysnumlines ein und ändern mit einem Doppelklick auf die erscheinende Zeile den Wert von false auf true.

Im letzten Schritt geben wir nun noch mousewheel.withnokey.numlines im Filter ein und ändern mit einem Doppelklick auf die Zeile letztendlich den Wert auf die gewünschte Scrollgeschwindigkeit, die beim drehen am Mausrad erreicht werden soll.

Mit den Werten sollte man etwas experimentieren, um die für einen selbst angenehme Scrollgeschwindigkeit zu finden. Bei mir selbst hat sich schon der Wert von 3 als angenehm erwiesen.

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Firefox 3 Farbmanagement optimieren

22 06 2008

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Eine der vielen Verbesserungen in Firefox 3 ist die Steuerung des Farbmanagements. Damit lassen sich auf Internetseiten integrierte Bilder lebhafter darstellen als dies von Hause aus von Firefox eingestellt ist.

Wer dies ändern möchte tippt einfach in der Adresszeile des Firefox 3 Browsers die folgende Zeile ein:

about:config

Der darauf erscheinende Warnhinweis kann getrost mit “Ich werde vorsichtig sein, versprochen”, oder für die englische Version “I’ll be careful, I promise!”, abgenickt werden. Trotzdem sollte man sich diesen Warnhinweis eventuell doch einmal durchlesen. Dies gilt insbesondere für die Grobmotoriker unter uns.

In die Zeile FILTER gibt man nun folgendes ein:

gfx.color_management.enabled

Sieht man nun die Zeile gfx.color_management.enabled vor sich, genügt ein Doppelklick auf diese zeile um den voreingestellten Wert von FALSE auf TRUE zu setzen. Das ist genau das was wir erreichen wollen um die dargestellten Farben im Browser brillianter erscheinen zu lassen.

Ist dies erfolgt, einfach den Firefox neu starten und das Ergebnis genießen.

Zu erwähnen wäre noch, daß diese Vorgehensweise sowohl auf dem Mac als auch auf dem PC gleichermaßen funktioniert.

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Wie hieß der Song doch gleich? Teil 2

21 03 2008

button-tunatic.jpgIm Gegensatz zum ersten Beitrag, der sich mit diesem Thema befasst, funktioniert folgende Methode schon etwas einfacher. Außerdem kann man sich peinliche Auftritte alá “Deutschland sucht den Superidioten” sparen.

Mit Tunatic kann man einfach per Tastenklick den gesuchten Track identifizieren lassen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Song in diesem Moment im Hintergrund läuft und ein an den Computer angeschlossenes bzw. eingebautes Mikrofon ordentlich konfiguriert und aktiviert ist.

Tunatic lauscht jetzt über den Mikrofoneingang und gleicht die gehörte Melodie mit einer Datenbank im Internet ab. Dabei ist es ratsam, während der Suche einfach mal die Klappe zu halten und eventuelle Nebengeräusche zu unterlassen und Tunatic in Ruhe lauschen zu lassen.

Ist der gesuchte Song gefunden, dies kann unter Umständen schon mal bis zu 30 Sekunden dauern, kann man sich mit einem Klick auf den erscheinenden Pfeil in Tunatic weitere Informationen zu diesem Song in Form von Lyrics und Kaufmöglichleiten anzeigen lassen. Dabei wird man auf entsprechende Seiten weitergeleitet.

Tunatic ist Freeware und für den Mac und PC erhältlich.

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Musik umsonst und legal

3 02 2008

Es soll ja tage geben, an denen einem die eigene Musiksammlung zum Hals raushängt und man einfach mal wieder etwas Neues hören möchte. Oder man möchte einfach mal seinen angeborenen musikgeschmacklichen Horizont erweitern. Jedenfalls ging mir das schon das eine oder andere Mal so.

Das man dazu heutzutage nicht mehr unbedingt vor die Tür gehen muß, weiß mittlerweile jeder. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, sich die Musik über dutzende filesharing Programme zu besorgen oder die ‘vorhör’ Möglichkeiten verschiedenster seriöser Anbieter zu nutzen. Diese vermitteln einem jedoch keine wirkliche Vorstellung vom gehörten Song oder Album.

Eine andere Art des ‘Probehörens’ bietet Jamendo. Hier bieten Künstler verschiedenster Musikrichtungen ihre Alben zum anhören und zum Download an. Bei letzterem stehen einem das mp3 oder ogg Format zur Auswahl. Das ogg Format bietet dabei im Vergleich zu mp3 die etwas bessere Qualität. Wobei die angebotenen mp3 Dateien mit 192kb/s komprimiert sind und letztendlich für den ‘normal-User’ vollkommen ausreichend sein dürften.

Wer keine Lust hat die Alben im Ganzen herunterzuladen, der hat die Möglichkeit sich die einzelnen Songs in einer Art Musicplayer anzuhören und bei gefallen dann auch auf seiner Festplatte abzulegen. Wem die Musik gefällt oder aber nicht gefällt, hat außerdem die Möglichkeit, seine Art der Kritik an die Hörergemeinde weiterzugeben. Auch die Möglichkeit, den musikschaffenden Künstler finanziell zu unterstützen, gibt es.

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Colloquy ein Ressourcenfresser?

25 01 2008

Zur Vorgeschichte…

Wer sich des Öfteren in IRC Channels herumtreibt, dem dürfte das Programm Colloquy ein Begriff sein. Ich persönlich benutze das Programm tagtäglich.

Seit einiger zeit fiel mir jedoch auf, daß sich der Lüfter meines MacBooks in regelmäßigen Abständen durch hoch und runterdrehen bemerkbar machte. Bei einem Blick in die Aktivitätsanzeige merkte ich, daß der Prozess ‘mdworker’ relativ viel Prozessorleistung für sich beanspruchte. Mdworker ist ein metadata indexer von Spotlight, der ein schnelles durchsuchen sämtlicher Informationen und Dateien auf der Festplatte ermöglicht. Dazu muß Spotlight bei erstmaliger Aktivierung, bzw. nach längerer Deaktivierung, einmal die komplette Festplatte indizieren. Dies kann unter Umständen mehrere Stunden dauern. Ist das geschehen, nimmt Spotlight in Zukunft nur noch veränderte Dateien in die Indizierung auf. Die erstmalige Indizierung kann eine hohe Prozessorauslastung verursachen, bei der schon mal ab und an der Lüfter zu hören ist. Eine häufige mdworker Aktivität hatte ich allerdings nicht mehr beobachten können, seit dem ich das MacBook das erste Mal in Betrieb nahm.

Nun begann die ursachensuche. Nach circa einwöchiger Nachforschungen in dutzenden Foren, die jedoch keine wirkliche Hilfe brachten, fiel mir mehr oder weniger durch Zufall auf, daß das oben erwähnte Colloquy ständig log-Dateien auf die platte schrieb und somit Spotlight dazu veranlasste, diese in die Indizierung aufzunehmen und somit die relativ hohe Prozessorauslastung verursachte. Ein deaktivieren von Spotlight kam für mich nicht in Frage, da ich diese Funktion des Öfteren brauche. Also blieben mir nur zwei Alternativen. Entweder auf ein anderes IRC Programm umsteigen, oder eine Möglichkeit finden Colloquy dazu zu bringen, weniger oder gar keine log-Dateien zu schreiben.

Die Lösung bringt Colloquy selbst mit. Einfach in den Einstellungen unter ‘Aufzeichnungen’ die beiden Punkte “Protokolle für Gesprächsräume sichern” und “Protokolle für direkte Gespräche sichern” deaktivieren. Der ‘normal-User’ braucht diese beiden Funktionen normalerweise nie. Außerdem kann eine Reduzierung des Nachrichtenverlaufs unter ‘Verhalten’ helfen. Allerdings ist das nur eine Vermutung meinerseits.

Wer also in der gleichen oder ähnlichen Lage sein sollte, in der ‘mdworker’ bis dato unerklärlicherweise Probleme macht, der findet eventuell hiermit Erleuchtung.

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Datenschubser

26 11 2007

Für alle die ihr iPhone oder iPod Touch durch einen immer noch viel diskutierten und umstrittenen eingriff um einige zusätzliche Features erweitert haben, gibt es eine Möglichkeit, Daten auf einfachste Weise untereinander oder einem Mac Rechner hin und her zu bewegen.

Voraussetzung dafür ist eine aktive WiFi Verbindung und das Programm DropCopy auf dem Mac UND auf dem iPhone/iPod Touch. DropCopy für die beiden mobilen Geräte bezieht man am einfachsten über den Installer unter der Kategorie Utilities.

Dazu kommt noch das Tool Mobile Finder, um die auf dem iPhone/iPod Touch empfangenen Dateien in die jeweiligen Unterordner zu verschieben. Bei Fotos oder Musik-Dateien macht das jedoch wenig Sinn, da diese erst mit iTunes synchronisiert werden müssen, um sie auf dem gerät wiedergeben zu können. Der Mobile Finder ist ebenso über den Installer zu beziehen.

Nach dem installieren muß DropCopy auf den jeweiligen Geräten gestartet werden. Beide Seiten erkennen sich nach ein paar Sekunden automatisch. Beim Mac ist ein schwacher, einem ‘Wurmloch’ ähnelnder kreis auf dem Desktop zu sehen, in den die zu verschiebenden Dateien per drag and drop gezogen werden, um sie per WiFi auf das iPhone oder den iPod Touch zu kopieren. Auf dem Telefon oder dem iPod ist nun der Mobile Finder gefragt, um empfangene Dateien weiter zu verarbeiten. Das DropCopy Verzeichnis findet man dort unter “/var/root/Media/”.

Leider ist es zurzeit nicht möglich die empfangenen Dateien direkt mit DropCopy in jeweilige Ordner auf einem gerät zu kopieren oder zu verschieben. Ausgenommen davon sind PDF Dateien, die automatisch ins auszuschnäuzend “/var/root/Media/PDF” kopiert werden.

Anders verhält es sich beim versenden von Dateien vom iPhone/iPod Touch zu anderen per WiFi verbundenen Geräten. Ein Fingertip auf das ‘Wurmloch’ von DropCopy und man kann aus verschiedenen Verzeichnissen auf dem gerät die zu versendende Datei suchen und auswählen.

DropCopy funktioniert auch unter Mac Rechnern unabhängig vom iPhone oder iPod Touch. Ob stationäre oder mobile Rechner spielt dabei keine Rolle. Alles in allem ist DropCopy ein durchaus nützliches und gelungenes Werkzeug zum bewegen von Dateien innerhalb kabelloser Netzwerke.

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Wie hieß der Song doch gleich?

17 11 2007

Na, habt ihr euch gestern mal wieder mit Freuden oder Kollegen über Musik vergangener Tage oder Jahre unterhalten? Wer kennt das nicht. Kaum will man seinen Beitrag zu diesem Gespräch leisten, fällt einem doch glatt weder der Interpret noch der Titelname ein. Wie war der doch gleich? Wenn dann beim Versuch seinen Kollegen oder Freunden den gesuchten titel auch noch vorzusingen und einen nur schmerzverzerrte Gesichter anschauen und auch noch sämtliche Hände reflexartig zum Schutz des Trommelfells in Richtung Gehörgang schnellen, dann ist zeit damit aufzuhören und sich an den nächsten verfügbaren Computer mit Internetanschluß zu setzen und die Seite Midomi aufzurufen.

Midomi ‘kümmert’ sich genau um solche Fälle. Natürlich nicht ohne Zutun des Benutzers. Dieser kann wählen, ob er den gesuchten Song per angeschlossenem Mikrophon und eigenem ‘einsingen’ oder per suchbefehl aufspüren lassen möchte.

Ersteres funktioniert recht gut wenn der Benutzer wenigstens einigermaßen die Tonlage trifft. Tut er das nicht, ich erinnere an die schmerzverzerrten Gesichter, spuckt die Seite manchmal recht amüsante Suchergebnisse aus, die oft nicht im geringsten etwas mit dem gesuchten Titel zu tun haben. Das wiederum hat den Vorteil, daß man Musik kennenlernt, die man wohl nie im Leben von selbst gefunden, geschweige denn konsumiert hätte.

Desweiteren bietet einem die Seite die Möglichkeit, seine Gesangskünste mit anderen Nutzern zu teilen und gleichzeitig als Suchhilfe für zukünftige suchanfragen bereitzustellen. Somit wird die Datenbank immer größer und man erreicht dadurch gezieltere Treffer.

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To message or not to message

17 11 2007

logo.pngSeit Jahren verwende ich ICQ als meinen favorisierten IM (Instant Messenger). Nur leider ist er in den Jahren immer aufgeblasener geworden und von Werbeeinblendungen überflutet. Von Fehlfunktionen bei der 6er Version mal ganz zu schweigen. Klar, er ist umsonst und man kann (soll) sich deshalb ruhig mal mit Werbung zuballern lassen und eventuell auch mal auf einen dieser blinkenden Nervtöter klicken, in der Hoffnung, daß das Geblinke dann aufhört. Aber Fehlanzeige. Natürlich könnte man sich einen anderen IM installieren wie zb. den MSN Messenger von Microsoft. Nur was macht man mit den Kontakten, die man sich über Monate oder gar Jahre zusammengesammelt hat? Man kann ja nicht unbedingt davon ausgehen, daß diese wegen einem auch zu einem anderen IM wechseln. Sicher könnte man zwei drei oder sogar mehr IMs parallel laufen lassen. Nur wer will das schon?

Für diesen nicht seltenen Fall bieten sich sogenannte multi-protocol-messenger an. Diese können mehr oder weniger viele IM accounts gleichzeitig verwalten ohne mehrere Programme parallel laufen lassen zu müssen. Da wäre zum Beispiel Trillian. Über das Menü von Trillian lassen sich die einzelnen Protokolle recht komfortabel verwalten und auch zusätzlich hinzufügen oder aber auch aktivieren oder deaktivieren. Standardmäßig funktioniert Trillian mit den Protokollen von MSN, AIM, ICQ, Yahoo und IRC-chat. Es gibt zwei Versionen von Trillian. Die Basic und die kostenpflichtige Pro. Die Pro Version unterscheidet sich in zwei primären Optionen von der Basic. Die wären der video-chat und die Möglichkeit Protokolle über plugins hinzuzufügen. Ein Beispiel dafür wäre das Skype plugin SkyLlian. Wer allerdings denkt, daß SkyLlian wie die anderen Protokolle funktioniert wird leider enttäuscht. Beim aktivieren des plugin wird Skype über Trillian gestartet und läuft parallel neben Trillian. Und genau das will man ja nicht wirklich oder?

Bei eintreffenden chat oder Audio/Video anfragen poppen bei beiden Programmen, in den Grundeinstellungen, Fenster auf die um Beachtung buhlen. In dem Fall hat die multi-protocol Idee ihren Sinn verfehlt und man kann dieses plugin getrost deaktiviert lassen bzw. es gar nicht erst installieren. Desweiteren existiert noch eine Version von Trillian. Sie nennt sich Trillan Astra. Leider befindet sich diese schon seit Ewigkeiten in der Entwicklung und hat im Moment den beta Status erreicht. Zurzeit scheint auch der Downloadbereich down zu sein. Also wer Interesse hat sollte dort ab und an mal vorbeischauen.

Für alle anderen, die auf Experimente verzichten und bis zum erscheinen einer stabilen Astra (4.0) lieber eine stabile Version installieren wollen, dem empfehle ich die 3.1. Trillian 3.1 und Trillian Astra (4.0) gibt es für MacOS und für Windows. Kommen wir zu Adium für MacOs und Pidgin (ehemals Gaim) für Windows. Adium basiert auf Pidgin und sie unterscheiden sich nicht sonderlich in den Grundfunktionen. Beide Programme sind sehr minimalistisch gehalten, was sie deshalb sehr interessant macht. Außerdem sind sie open source und frei von Werbung. Beide unterstützen mindestens fünfzehn Protokolle wie zb. die altbekannten wie ICQ, MSN, AIM usw. Ein Skype Protokoll fehlt auch hier. Sowie die Möglichkeit verschiedene Skins zu benutzen - bis jetzt. Ist auch ganz gut so. Leider konnte ich die MacOS Version noch nicht testen, da ich leider noch kein Mac besitze. Wird sich aber in den nächsten zwei bis drei Wochen ändern. :-P

Fast ausschließlich für Windows - unter Umständen auch für Linux - gibt es ein multi-protocol Programm namens Miranda. Klingt wie eine brause - kann aber weit mehr. Das ebenso minimalistisch gehaltene Programm zeichnet sich dadurch aus, daß es durch unzählige plugins erweiterbar ist und man es so zu einer beachtlichen Größe ‘aufblasen’ kann. Für experimentierfreudige sicherlich sehr reizvoll. Es unterstützt ebenso die gängigsten Protokolle wie ICQ, MSN, IRC, Jabber usw.

Wer also im Moment mehrere instant messenger benutzt, der sollte sich die oben genannten Programme mal anschauen. Was Skype angeht, scheint es zurzeit kein multi-protocol Programm zu geben, welches das Skype Protokoll unterstützt ohne beide Programme parallel laufen lassen zu müssen.

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Die HD Lüge

16 11 2007

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Jeder von uns ist sicherlich schon mehrere male in den letzten Wochen und Monaten über Werbung bekannter ‘blöd’ und ‘geiz’ märkte gestolpert, die einem preiswerte TV Geräte mit HD Eigenschaften suggerieren wollen. Ich erinnere mich noch an die Fußball WM und speziell die zeit davor, wo jeder dieser möchtegern HD Fernseher von einem überdimensionalen Fußball umrahmt war und einem vielversprechende Fußballübertragungen in HD versprach. Ich persönlich konnte beim Anblick dieser Werbung nur müde lächeln. Am liebsten hätte jeden Kunden, der mit solch einem “HD” Fernseher aus dem Laden kam, ausgelacht. Ich wäre aber kurz danach von mehreren ‘blöd’ oder ‘geiz’ Markt Anwälten wegen Geschäftsschädigung verklagt worden. Denn ich wusste, daß Fußballübertragungen mit diesen preiswerten “HD” Modellen eher aussahen wie eine Liveübertragung der NASA bei der Beobachtung eines Kometen.

Heute, eineinhalb Jahre später habe ich mir mal die zeit genommen, die im Moment aktuellen HD Fernseher anzuschauen und mich mit einem mir gut bekannten Verkäufer dieser Fernseher zu unterhalten. Natürlich nicht ohne mich vorher einigermaßen gut zu informieren, über das was heute, ende 2007, als aktuell bezeichnet wird. Ich will hierbei auf keinen Fall auf technische Details eingehen. Vielmehr darauf, daß potenziellen Kunden bewusst Informationen vorenthalten werden, die sich nach einem neuen (HD) Fernseher umsehen und auch kaufen wollen.

Ich traf mich mit diesem Verkäufer und er sollte mir ein paar Modelle, ohne vorher auf den Preis zu schauen, zeigen bzw. vorführen. Auf den meisten Modellen liefen die eigens vom Hersteller produzierten Werbefilmchen - natürlich in HD. Auf einigen Modellen sah ich aber ganz normale TV Übertragungen. Die meisten davon kamen von Nachrichtensendern. Genau daran konnte ich schon auf einiges schließen, was sich im nachhinein bewahrheitete. Ich sprach den Verkäufer darauf an und er reagierte darauf mit einem schwachen lächeln und einem leichten nicken und gab mir zu verstehen, daß er wüsste auf was ich hinaus wollte. Nämlich das die Bildqualität auf den Geräten mit den TV Übertragungen recht gut, wenn nicht sogar hervorragend waren. Ich bat ihn, doch mal bei einem Modell, auf dem diese Hersteller-Werbefilmchen liefen, auf TV zu schalten. Wie nicht anders zu erwarten, sah das Bild alles andere als gut aus. Ja gerade zu matschig. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als ob man im Photoshop bei einem Foto den ‘Ölfarbe-Filter’ einschaltet. Erst wenn man einige Meter davon entfernt stand sah man eine Verbesserung. Aber das ist bestimmt nicht ‘im Sinne des Erfinders’. Es sei denn man steht vor einem gerät mit mindestens einem Meter bilddiagonale in dieser Entfernung. Diese Modelle könnten sich jedoch die meisten von uns, schon wegen der Größe, nicht ins Wohnzimmer stellen.

Fakt ist, daß die verhältnismäßig preiswerten ‘non HD’ Fernseher und die, die maximal das Format ‘HD ready’ unterstützen, was das normale TV Bild betrifft, die bessere Bildqualität liefern. Und seien wir doch mal ehrlich. 90 Prozent der von uns konsumierten Bildinformationen stammen von ganz normalen TV Übertragungen. Klar kommen auch mal HD-Übertragungen oder HD filme. Aber in einem (noch) verschwindend geringen Prozentsatz. Für mich waren die preiswerteren Geräte die über dem ‘HD ready’ Standard angesiedelt sind (full HD, HD 1080p, …) durchweg enttäuschend.

Anders sieht es da bei Geräten aus, die vom Preis her (weit) oberhalb der 3000 Euro Marke angeboten werden. Diese Fernseher bieten selbst bei normalen TV Übertragungen ein recht ansehnliches Bild. Allerdings auch nur wieder bis zu einer bestimmten bilddiagonale. Man kann also sagen, je größer die bilddiagonale desto schlechter die Bildqualität bei normalen TV Übertragungen.

Diese Erfahrungen sind natürlich subjektiv und man braucht schon einige Vergleiche zwischen den Geräten um sich selbst ein Bild zu machen. Es ist aber eine Tatsache, daß ausgereifte röhrenfernseher, bei normalen TV Übertragungen, immer noch die bessere Bildqualität bieten. Ich selbst habe auch einen Flachbildfernseher aber ohne irgendwelche verstümmelten möchtegern HD Eigenschaften. Und ich bin mit der Bildqualität mehr als zufrieden. Beim Nachrichten schauen wie bei HD Übertragungen. Wer also hauptsächlich Nachrichten oder mal die eine oder andere Seifenoper schaut, sollte sich überlegen sein Geld lieber, wenn’s geht, in einen ‘non HD’ Flachbildfernseher zu investieren oder noch bei der alten Röhre bleiben und warten bis die ausgereiften Geräte auf den Markt kommen. Diese Modelle tragen dann nämlich entweder nur ein HD oder HDTV am Gehäuse ohne diese verspielten Zusätze wie ‘ready’, ‘full’ oder ‘1080p’ etc. Dann also, wenn alles nur noch unter einem Standard verkauft wird oder verkauft werden darf.

Es gibt natürlich auch Leute, ich würde sogar behaupten sehr viele, die sich einen dieser “HD” Fernseher ins Wohnzimmer stellen um damit bei Kollegen oder Verwandten groß aufzutrumpfen. Nur wird’s dann für denjenigen peinlich, wenn sich sein gegenüber mit Technik auskennt… Deshalb kann ich nur raten sich VORHER genau zu informieren über das was man sich da kaufen möchte. Quellen dafür gibt es reichlich hier im Internet. Google ist dein freund! Oder in einschlägigen Foren mit privaten Erfahrungsberichten und Tests.

Und noch ein Tip. Verzichtet bitte auf Informationen aus Zeitschriften in denen Geräte getestet und auch noch bewertet sind. Dann lieber selbst testen gehen und sich ein Urteil bilden. Die meisten Zeitschriften wie zb. Computer Bild, PC Welt, etc. sind von den Herstellern ‘gekauft’ und bieten keinerlei unabhängige Berichte und Tests. Glaubt mir, es ist so. Leider.

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