Neue Laptoptaschen für Flugreisende

2 07 2008

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Wer hat sich nicht schon mal am Flughafen darüber geärgert oder zumindest gewundert, daß man sein geliebtes Laptop aus seiner schützenden Tasche nehmen und getrennt durch den Röntgenapparat schicken mußte. Besonders ärgerlich für Leute, die zusätzlich zum Laptop noch allerlei Zubehör wie Ladegeräte oder Kabel mit sich führen.

Der Grund dafür ist, daß die Röntgengeräte an den Sicherheitsschleusen der Flughäfen oft Schwierigkeiten haben durch Laptophüllen oder Taschen hindurchzusehen und somit den Blick auf das Innere verwehren.

Wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht, gibt es demnächst die ersten Taschen und Hüllen für Laptops, die den Röntgenblick auf deren Inhalt freigeben und somit in Zukunft dem Reisenden das Auspacken erspart bleibt.

Vorausgegangen sind monatelange Tests mit Prototypen, die an verschiedenen Flughäfen der USA getestet wurden und nun letztendlich die Sicherheitsstandards erfüllen und somit die Marktreife erreicht haben.

Zur Markteinführung, mit der frühestens Ende September zu rechnen ist, soll es zunächst nur zwei Hersteller geben (Pathfinder Luggage und Targus), die Taschen, Hüllen, Rucksäcke und Trolleys anbieten können.

Die Preise sollen bei $39 (Targus) und $100 (Pathfinder Luggage) beginnen.

Wann und ob diese neuen flughafentauglichen Taschen in Europa eingesetzt werden dürfen, ist noch nicht bekannt bzw entzieht sich meiner Kenntnis. Für weitere Infos diesbezüglich wäre ich sehr dankbar.

Y

via New York Times





Firefox 3 Scrollgeschwindigkeit anpassen

27 06 2008

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Wem, wie mir, die vertikale Scrollgeschwindigkeit des Firefox Browsers zu ermüdend ist und einem beim scrollen durch inhaltlich große Webdokumente der Zeigefinger anfängt zu lahmen, der kann nun mit den folgenden zwei einfachen Schritten Abhilfe schaffen.

Als erstes gibt man, wie beim vorangegangenen Thema auch schon, in der Adresszeile folgenden Befehl ein, den man natürlich mit der Enter Taste bestätigt: about:config

Wieder kommt der Warnhinweis, daß man ja vorsichtig sein sollte mit dem was man nun zu tun gedenkt. Es geht schließlich beim nächsten Schritt an die ‘Eingeweide’ des Firefox.

Wir nicken diesen Warnhinweis ab und geben in die Zeile Filter mousewheel.withnokey.sysnumlines ein und ändern mit einem Doppelklick auf die erscheinende Zeile den Wert von false auf true.

Im letzten Schritt geben wir nun noch mousewheel.withnokey.numlines im Filter ein und ändern mit einem Doppelklick auf die Zeile letztendlich den Wert auf die gewünschte Scrollgeschwindigkeit, die beim drehen am Mausrad erreicht werden soll.

Mit den Werten sollte man etwas experimentieren, um die für einen selbst angenehme Scrollgeschwindigkeit zu finden. Bei mir selbst hat sich schon der Wert von 3 als angenehm erwiesen.

Y





Firefox 3 Farbmanagement optimieren

22 06 2008

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Eine der vielen Verbesserungen in Firefox 3 ist die Steuerung des Farbmanagements. Damit lassen sich auf Internetseiten integrierte Bilder lebhafter darstellen als dies von Hause aus von Firefox eingestellt ist.

Wer dies ändern möchte tippt einfach in der Adresszeile des Firefox 3 Browsers die folgende Zeile ein:

about:config

Der darauf erscheinende Warnhinweis kann getrost mit “Ich werde vorsichtig sein, versprochen”, oder für die englische Version “I’ll be careful, I promise!”, abgenickt werden. Trotzdem sollte man sich diesen Warnhinweis eventuell doch einmal durchlesen. Dies gilt insbesondere für die Grobmotoriker unter uns.

In die Zeile FILTER gibt man nun folgendes ein:

gfx.color_management.enabled

Sieht man nun die Zeile gfx.color_management.enabled vor sich, genügt ein Doppelklick auf diese zeile um den voreingestellten Wert von FALSE auf TRUE zu setzen. Das ist genau das was wir erreichen wollen um die dargestellten Farben im Browser brillianter erscheinen zu lassen.

Ist dies erfolgt, einfach den Firefox neu starten und das Ergebnis genießen.

Zu erwähnen wäre noch, daß diese Vorgehensweise sowohl auf dem Mac als auch auf dem PC gleichermaßen funktioniert.

Y





Top 5 Screensaver

23 03 2008

Jeder von uns kennt sie und jeder hat sie im Laufe seiner Computerbeschäftigung schon benutzt oder zumindest probiert. Sei es nun zu sinnvollen Zwecken oder einfach nur der Neugierde wegen.

Wollte man damals mit Zuhilfenahme von Bildschirmschonern ein ‘Einbrennen’ von immer gleichen Bildschirminformationen in den Bildschirm verhindern, sind sie heutzutage, im Zeitalter der Flachbildschirme, mehr Zierde als wirklich von großem Nutzen.

Trotzdem hält die Entwicklung von Bildschirmschonern, nicht zuletzt wegen der grafischen Möglichkeiten heutiger Computer, weiterhin an.

Da die Geschmäcker bekanntlich sehr verschieden sind und sich auch ab und an mal ändern können, ist die kleine zusammengestellte Liste nicht wirklich aussagekräftig und spiegelt eher meinen momentanen Geschmack, was Screensaver angeht, wieder.

1131676914615s1.jpgMein momentan genutzter Screensaver heißt “LotsaWater”. Er zeigt realistische Wassereffekte von auf einer Wasseroberfläche auftreffende Regentropfen. Etwas Feintuning wie z.B. die Wassertiefe oder die Stärke des Regenfalls kann man auch noch betreiben. Laut meinen letzten Informationen ist “LotsaWater” momentan nur für den Mac erhältlich. Dafür aber Freeware und Open Source. Ein kleiner Tip am Rande für Perfektionisten. Wer zusammen mit LotsaWater den Bilschirmhintergrund “Stones” aus den von Mac OS mitgelieferten Hintergründen verwendet, erzeugt eine nahezu realistische Umgebung.

http://wakaba.c3.cx/s/lotsablankers/lotsawater.html

fene.jpgDer nächste Bildschirmschoner schimpft sich “Fenetres Volantes”. Keine Ahnung was das heißt. Ich denke mal irgendwas mit fliegenden Fenstern oder so. In der Tat fliegen nach Aktivierung des Schoners die gerade geöffneten Programmfenster des Mac in einstellbarer Anzahl und Geschwindigkeit durch den imaginären Raum. Bewegt man nun die Maus oder drückt irgendeine Taste um wieder zum Desktop zurückzukehren, wird der Bildschirmschoner nicht etwa einfach nur abrupt beendet. Die umherfliegenden Fenster setzen sich nun zügig in umgekehrter Reihenfolge wieder in die Ausgangsposition zusammen.

Wie erwähnt, ist auch dieser SCR dem Mac vorenthalten.

http://www.objective-cocoa.org/fenetresvolantes/en/index_en.html

globe.jpgNummer drei auf der Liste dürfte einigen Leuten bekannt vorkommen. Der Bildschirmschoner entstammt einer Idee aus dem Film “War Games” und nennt sich “DEFCOM Globe”.

Eine durchsichtige sich drehende Erdkugel die aus fluoreszierendem grünen Draht zu sein scheint. Keine Ahnung wie man das sonst umschreiben soll.

Ebenfalls momantan ausschließlich für den Mac.

http://www.AmbrosiaSW.com/utilities/freebies/

electric.jpg“Electric Sheep” nennt sich der nächste Schoner. Wobei dieser aus mehreren einzelnen Paketen zusammengebastelt wird. Man könnte ihn auch als kollektiven Bildschirmschoner bezeichnen. Man installiert sich zunächst das Hauptprogramm und sobald der Screensaver aktiviert ist, nimmt er über das Internet Kontakt zu anderen Computern auf und lädt sich die eigentlichen grafischen Pakete, die so genannten ‘Electric Sheep Packs’ herunter. Wer keine Lust hat darauf zu warten bis etwas heruntergeladen ist, kann sich auch manuell die einzelnen Pakete aus dem Netz besorgen. Informationen dazu gibt es auf der unten angegebenen Seite.

Der Bildschirmschoner läuft unter Mac OS, Linux und Windows.

http://electricsheep.org/

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Klassisch und nahezu zeitlos ist der letzte Bildschirmschoner auf meiner Liste. Er nennt sich “FLIQLO”. Eigentlich gibt es dazu nichts zu erzählen. Nur soviel - er läuft unter Mac OS und Windows und zeigt die Uhrzeit an und ist für Leute die etwas zu lange mit bunten Screensavern gespielt haben und einfach mal eine Pause brauchen. Damit man diese nicht überzieht, sollte man einfach mal einen Blick auf den Bildschirm werfen. ;-)

http://www.9031.com/downloads/screensavers.html

Y





Wie hieß der Song doch gleich? Teil 2

21 03 2008

button-tunatic.jpgIm Gegensatz zum ersten Beitrag, der sich mit diesem Thema befasst, funktioniert folgende Methode schon etwas einfacher. Außerdem kann man sich peinliche Auftritte alá “Deutschland sucht den Superidioten” sparen.

Mit Tunatic kann man einfach per Tastenklick den gesuchten Track identifizieren lassen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Song in diesem Moment im Hintergrund läuft und ein an den Computer angeschlossenes bzw. eingebautes Mikrofon ordentlich konfiguriert und aktiviert ist.

Tunatic lauscht jetzt über den Mikrofoneingang und gleicht die gehörte Melodie mit einer Datenbank im Internet ab. Dabei ist es ratsam, während der Suche einfach mal die Klappe zu halten und eventuelle Nebengeräusche zu unterlassen und Tunatic in Ruhe lauschen zu lassen.

Ist der gesuchte Song gefunden, dies kann unter Umständen schon mal bis zu 30 Sekunden dauern, kann man sich mit einem Klick auf den erscheinenden Pfeil in Tunatic weitere Informationen zu diesem Song in Form von Lyrics und Kaufmöglichleiten anzeigen lassen. Dabei wird man auf entsprechende Seiten weitergeleitet.

Tunatic ist Freeware und für den Mac und PC erhältlich.

Y





Musik umsonst und legal

3 02 2008

Es soll ja tage geben, an denen einem die eigene Musiksammlung zum Hals raushängt und man einfach mal wieder etwas Neues hören möchte. Oder man möchte einfach mal seinen angeborenen musikgeschmacklichen Horizont erweitern. Jedenfalls ging mir das schon das eine oder andere Mal so.

Das man dazu heutzutage nicht mehr unbedingt vor die Tür gehen muß, weiß mittlerweile jeder. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, sich die Musik über dutzende filesharing Programme zu besorgen oder die ‘vorhör’ Möglichkeiten verschiedenster seriöser Anbieter zu nutzen. Diese vermitteln einem jedoch keine wirkliche Vorstellung vom gehörten Song oder Album.

Eine andere Art des ‘Probehörens’ bietet Jamendo. Hier bieten Künstler verschiedenster Musikrichtungen ihre Alben zum anhören und zum Download an. Bei letzterem stehen einem das mp3 oder ogg Format zur Auswahl. Das ogg Format bietet dabei im Vergleich zu mp3 die etwas bessere Qualität. Wobei die angebotenen mp3 Dateien mit 192kb/s komprimiert sind und letztendlich für den ‘normal-User’ vollkommen ausreichend sein dürften.

Wer keine Lust hat die Alben im Ganzen herunterzuladen, der hat die Möglichkeit sich die einzelnen Songs in einer Art Musicplayer anzuhören und bei gefallen dann auch auf seiner Festplatte abzulegen. Wem die Musik gefällt oder aber nicht gefällt, hat außerdem die Möglichkeit, seine Art der Kritik an die Hörergemeinde weiterzugeben. Auch die Möglichkeit, den musikschaffenden Künstler finanziell zu unterstützen, gibt es.

Y





Colloquy ein Ressourcenfresser?

25 01 2008

Zur Vorgeschichte…

Wer sich des Öfteren in IRC Channels herumtreibt, dem dürfte das Programm Colloquy ein Begriff sein. Ich persönlich benutze das Programm tagtäglich.

Seit einiger zeit fiel mir jedoch auf, daß sich der Lüfter meines MacBooks in regelmäßigen Abständen durch hoch und runterdrehen bemerkbar machte. Bei einem Blick in die Aktivitätsanzeige merkte ich, daß der Prozess ‘mdworker’ relativ viel Prozessorleistung für sich beanspruchte. Mdworker ist ein metadata indexer von Spotlight, der ein schnelles durchsuchen sämtlicher Informationen und Dateien auf der Festplatte ermöglicht. Dazu muß Spotlight bei erstmaliger Aktivierung, bzw. nach längerer Deaktivierung, einmal die komplette Festplatte indizieren. Dies kann unter Umständen mehrere Stunden dauern. Ist das geschehen, nimmt Spotlight in Zukunft nur noch veränderte Dateien in die Indizierung auf. Die erstmalige Indizierung kann eine hohe Prozessorauslastung verursachen, bei der schon mal ab und an der Lüfter zu hören ist. Eine häufige mdworker Aktivität hatte ich allerdings nicht mehr beobachten können, seit dem ich das MacBook das erste Mal in Betrieb nahm.

Nun begann die ursachensuche. Nach circa einwöchiger Nachforschungen in dutzenden Foren, die jedoch keine wirkliche Hilfe brachten, fiel mir mehr oder weniger durch Zufall auf, daß das oben erwähnte Colloquy ständig log-Dateien auf die platte schrieb und somit Spotlight dazu veranlasste, diese in die Indizierung aufzunehmen und somit die relativ hohe Prozessorauslastung verursachte. Ein deaktivieren von Spotlight kam für mich nicht in Frage, da ich diese Funktion des Öfteren brauche. Also blieben mir nur zwei Alternativen. Entweder auf ein anderes IRC Programm umsteigen, oder eine Möglichkeit finden Colloquy dazu zu bringen, weniger oder gar keine log-Dateien zu schreiben.

Die Lösung bringt Colloquy selbst mit. Einfach in den Einstellungen unter ‘Aufzeichnungen’ die beiden Punkte “Protokolle für Gesprächsräume sichern” und “Protokolle für direkte Gespräche sichern” deaktivieren. Der ‘normal-User’ braucht diese beiden Funktionen normalerweise nie. Außerdem kann eine Reduzierung des Nachrichtenverlaufs unter ‘Verhalten’ helfen. Allerdings ist das nur eine Vermutung meinerseits.

Wer also in der gleichen oder ähnlichen Lage sein sollte, in der ‘mdworker’ bis dato unerklärlicherweise Probleme macht, der findet eventuell hiermit Erleuchtung.

Y





Maus Revolution?

11 01 2008

MX1000 Laser Cordless Mouse heißt sie und sie wuchs mir an Herz, oder sagen wir besser an die Hand. Denn da verrichtete sie bis kurz vor Weihnachten treu und problemlos ihre Dienste. Wie gesagt - bis Weihnachten. Denn ab da an machte sie Probleme wie zb. ein springender oder stehenbleibender Mauszeiger und ungewollte eigenständige Klicks.

Ich tippte natürlich zunächst auf treiberprobleme. Die neusten Treiber und auch die Standardtreiber brachten keine Besserung.

Auch das reinigen der Optik der Maus brachte nichts. Der Nager wollte einfach nicht mehr vernünftig seine Dienste verrichten.

Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich schweren Herzens (bei den Preisen für eine neue maus kann man das denke ich verstehen) von der Maus zu trennen und mich für eine neue zu entscheiden.

Und da eine Maus bei mir mehrere Stunden am Tag im Einsatz ist, versteht es sich von selbst, daß für mich ‘no name’ Mäuse gar nicht erst in Frage kommen und ich deshalb wieder zu einer Logitech maus greifen würde.

Der griff ging diesmal zur MX Revolution. Eine kabellose Funkhaus, die meines Erachtens eher für den arbeitenden User gedacht ist als für den Hardcore-Zocker. In diesem Fall sollte man lieber zu einer kabelgebundenen maus greifen. Ein Grund mehr mich für diese maus zu entscheiden.

Ich will jetzt nicht auf die einzelnen Features der Maus eingehen. Ein Grund dafür ist, daß man die Standardeinstellungen der einzelnen tasten und der beiden Scrollrädchen, auch wenn es im ersten Moment nicht ersichtlich ist, nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen kann und sollte. Zu erwähnen wäre der Scrollrad-Klick.

Ausführliche Vorstellungen und Tests dieser Features gibt es mittlerweile zu Hauf im Netz. Google is your friend.

Ich benutze die Maus zwar erst seit gestern, aber ich kann jetzt schon sagen - Hut ab! Logitech hat bei dieser maus alles unter einen Hut gepackt. Design, Funktionalität und Qualität.

Das Griffgefühl ist im Vergleich zur MX1000 nahezu unverändert geblieben. In dieser Disziplin gab es auch nichts mehr zu verbessern. Auch die tastenklicks haben sich zur vorgängermaus nicht verändert. Immer noch dieser präzise Druckpunkt beim klicken. Die daumentasten zum vor,- und zurückblättern von Internetseiten haben sich allerdings in die positive Richtung geändert. Die ‘zurück’-Taste kann man nun auch erreichen, ohne das man den Handballen anheben muß. Das war definitiv einer der größten Schwachpunkte der MX1000.

Die Maus gleitet nun viel leichter über den Tisch als ihre Vorgängerin. Falls man kein Mousepad benutzt, was bei einer optischen maus auch nicht zwingend erforderlich ist, sollte man daher bei den Einstellungen der Mauszeigergeschwindigkeit jetzt vorsichtiger sein.

Das Scrollrad ist wertiger geworden und fühlt sich angenehmer an als bisher. Das scrollen macht deutlich mehr Spaß. Man möchte gar nicht mehr aufhören.

Alles in allem ist die MX Revolution zu ihrer Vorgängerin erwachsener und noch einmal wertiger geworden. Ob man bei dieser Mausgeneration von einer Revolution reden sollte ist Ansichtssache. Meiner Meinung nach ist sie aber zurzeit eine der besten Mäuse auf dem Markt. Wenn Logitech sich jetzt noch die zeit nehmen würde, die dazugehörige Software zu überarbeiten und auf unter 10MB zu drücken, könnte man fast von einer Revolution sprechen.

Man kann natürlich auf die Logitech Software verzichten. Nur sollte man sich dann im Klaren sein, daß einige Features der Maus nicht funktionieren.

Wer plant, sich diese maus zuzulegen und dies nicht über das Internet tun möchte, sollte sich genau über die Preise informieren. Die straßenpreise schwanken im Moment zwischen €70,- und €100,-. (stand Januar ‘0 8)

Y





Datenschubser

26 11 2007

Für alle die ihr iPhone oder iPod Touch durch einen immer noch viel diskutierten und umstrittenen eingriff um einige zusätzliche Features erweitert haben, gibt es eine Möglichkeit, Daten auf einfachste Weise untereinander oder einem Mac Rechner hin und her zu bewegen.

Voraussetzung dafür ist eine aktive WiFi Verbindung und das Programm DropCopy auf dem Mac UND auf dem iPhone/iPod Touch. DropCopy für die beiden mobilen Geräte bezieht man am einfachsten über den Installer unter der Kategorie Utilities.

Dazu kommt noch das Tool Mobile Finder, um die auf dem iPhone/iPod Touch empfangenen Dateien in die jeweiligen Unterordner zu verschieben. Bei Fotos oder Musik-Dateien macht das jedoch wenig Sinn, da diese erst mit iTunes synchronisiert werden müssen, um sie auf dem gerät wiedergeben zu können. Der Mobile Finder ist ebenso über den Installer zu beziehen.

Nach dem installieren muß DropCopy auf den jeweiligen Geräten gestartet werden. Beide Seiten erkennen sich nach ein paar Sekunden automatisch. Beim Mac ist ein schwacher, einem ‘Wurmloch’ ähnelnder kreis auf dem Desktop zu sehen, in den die zu verschiebenden Dateien per drag and drop gezogen werden, um sie per WiFi auf das iPhone oder den iPod Touch zu kopieren. Auf dem Telefon oder dem iPod ist nun der Mobile Finder gefragt, um empfangene Dateien weiter zu verarbeiten. Das DropCopy Verzeichnis findet man dort unter “/var/root/Media/”.

Leider ist es zurzeit nicht möglich die empfangenen Dateien direkt mit DropCopy in jeweilige Ordner auf einem gerät zu kopieren oder zu verschieben. Ausgenommen davon sind PDF Dateien, die automatisch ins auszuschnäuzend “/var/root/Media/PDF” kopiert werden.

Anders verhält es sich beim versenden von Dateien vom iPhone/iPod Touch zu anderen per WiFi verbundenen Geräten. Ein Fingertip auf das ‘Wurmloch’ von DropCopy und man kann aus verschiedenen Verzeichnissen auf dem gerät die zu versendende Datei suchen und auswählen.

DropCopy funktioniert auch unter Mac Rechnern unabhängig vom iPhone oder iPod Touch. Ob stationäre oder mobile Rechner spielt dabei keine Rolle. Alles in allem ist DropCopy ein durchaus nützliches und gelungenes Werkzeug zum bewegen von Dateien innerhalb kabelloser Netzwerke.

Y





Faszination Apple

21 11 2007

“Oh nein” werden jetzt wieder einige denken - “nicht schon wieder ein Apfel Thema…”, “…ich kanns nicht mehr hören - iPhone, iPod, iHier, iDa, iVorne, iHinten usw…”.

Wenn man die Leute daraufhin fragt, ob sie denn schon mal mit Apple gearbeitet haben, bzw. ein gerät in der Hand hatten, auf dem ein angebissener Apfel zu sehen ist, sagen mindestens 95% nein.

Wieso ist das so? Ein Grund ist, daß ständiges Gemecker eine typisch deutsche Eigenschaft ist. Ein anderer, daß erst mal alles was neu ist und in vielen Fällen auch besser oder sagen wir moderner, schlecht gemacht wird ohne sich SELBST über das kritisierte zu informieren. Nicht nur in bezug auf Apple. Auch das ist leider eine Eigenschaft die uns deutsche auszeichnet. Sicher gibt’s auch noch andere Gründe. Die aufzuzählen würde aber das Thema sprengen.

Was macht aber die Faszination Apple aus? Zum einen sicherlich ohne frage das Design. Bleiben wir doch einfach mal beim iPhone bzw den iPod Touch. Da diese beiden Geräte zurzeit nun mal zum Thema Nummer eins gehören. Ich erwähne hier auch den iPod Touch, weil er bis auf die Telefonfunktion nahezu identisch ist, was die Software und das Bedienkonzept angeht.

Ich war ende Juni, genau zu der zeit als das iPhone in den USA auf den Markt kam, in New York. Ich war vorher genauso skeptisch wie viele andere auch. Ich konnte den hype der um das Telefon gemacht wurde nicht verstehen. Nur posaunte ich diese Bedenken nicht heraus, sondern wollte mir vorher selbst ein Bild machen.

Einen Tag nach dem release des iPhone zog ich also in den Apple store an der 5th Avenue. Ich musste nicht lange warten und hielt eins dieser begehrten Geräte in der Hand.

Und jetzt kommt genau das, was Apple mit nahezu allen Geräten auszeichnet - die Wertigkeit. Genau das war das erste, das mir beim iPhone auffiel. Und nach dem ersten Fingertip auf das Display bekam ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Die Bedienung und die Umsetzung der eingaben gingen so leicht und unkompliziert von der Hand als ob es das selbstverständlichste wäre und diese Art der Technik schon Jahrzehnte existiert.

Sicher haben andere Geräte die Touchscreentechnologie auch schon längere zeit integriert. Meist aber nicht ohne den Stylus als Eingabehilfe zu benutzen. Bei PDAs zum Beispiel. Aber nicht in dieser Form und mit dieser Unkompliziertheit. Das blättern durch listen mit einem ‘fingerwisch’ wäre ein Beispiel dafür. Bei anderen Geräten bisher undenkbar. Man kann es nur begreifen, wenn man eins dieser Geräte in die Hand nimmt und selbst probiert was damit gemeint ist.

Genauso verhält es sich beim Apple eigenen, auf Unix basierenden Betriebssystem Mac OS. Man sagt, daß Mac OS ein Betriebssystem für Frauen wäre. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich das erste Mal vor einem Mac gesessen habe, musste ich über diesen Satz nur lachen, weil ich nicht verstanden habe wie die Aussage gemeint war. Jetzt weiß ich es und jeder der schon mal mit Mac OS gearbeitet hat.

Ich arbeite zuhause parallel mit zwei Betriebssystemen. Mit dem genannten Mac OS und mit Windows Vista. Auch mit Vista lässt es sich gut arbeiten. Wenn man aber die Wahl hat das ‘logischere’ Betriebssystem zwischen den beiden zu wählen, dann fällt die Wahl ganz klar auf Mac OS. Auf Details werde ich hier nicht eingehen. Allein schon wegen dem logischen aufbau wird Mac OS auch gerne als Frauen-Betriebssystem bezeichnet. ;-)

Schauen wir zum Schluß mal auf den Bereich Laptops. Ich selbst habe seit einiger zeit ein weißes Macbook. Oft kopiert und doch nie erreicht. Und da kommt wieder das Thema Wertigkeit zum tragen. Top Verarbeitung und von der Akkuleistung mal ganz zu schweigen. Ich schaffe es ohne Probleme das Macbook mit eingeschaltetem WiFi und Bluetooth 4:50h am Laufen zu halten. Mit ausgeschaltetem Wifi und Bluetooth sind es sogar knapp über 6h. Und das in der ‘low budget’ Reihe der Apple Laptops.

Sicher haben Apple Produkte ihren Preis. Und der kann unter Umständen recht gepfeffert seit. Man schaue sich das topmodell des Macbook Pro an.

Das ist mit Sicherheit auch ein Grund wieso die Leute in der heutigen Zeit lieber zu einem geiz oder blöd Modell greifen, anstatt auf Qualität zu schauen. Und ich weiß aus Erfahrung, daß preiswerte Geräte mit einer endlosen ausstattungsliste, die auch von Lebensmitteldiscountern angeboten werden, qualitativ nie das bieten können wie (weit) teurere Produkte mit noch nicht einmal der Hälfte an ausstattungsmerkmalen. Das ist so und wird immer so bleiben. Wer billig kauft, kauft zweimal.

Es scheint zurzeit einen regelrechten Apple-Boom zu geben. Und das unabhängig vom iPhone. Im Computerbereich sind es nicht wenige die komplett auf den Mac umsteigen. Eben wegen den oben genannten gründen. Und die erwähnte Wertigkeit gepaart mit dem design machen einen nicht unerheblichen Teil dieser ‘Faszination’ Apple aus. Fakt ist, daß kein Produkt perfekt ist. Weder die Produkte von Apple, noch die von anderen Herstellern. Auch die genannten Betriebssysteme haben ihre Macken. Das kann ich auch aus Erfahrung sagen. Nur schnürt Apple mit seinen Produkten, ob Hardware, Software, Computer oder Telekommunikation, die besseren Pakete.

Jeder muß für sich selbst entscheiden was er will. Aber er soll sich bitteschön VORHER mit seinen EIGENEN Augen, Händen und vor allem mit dem Kopf über die Dinge informieren, über die er so gerne herzieht. Und derjenige wird merken, daß vorschnelle Kritik völlig überflüssig war. Mich selbst manchmal eingeschlossen. Amen ;-)

Y